Zwischen Porz und Rodenkirchen -> gute Chancen für Buslinie über den Rhein

Der Kölner Stadtanzeiger veröffentlichte hierzu am 14.02.2019 einen Artikel:

Porz/Poll/Rodenkirchen – Eine Buslinie über die Autobahnbrücke zwischen Poll und Rodenkirchen könnte in absehbarer Zeit Wirklichkeit werden. Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden folgten die Politiker einer entsprechenden Eingabe der Vernetzung Porzer Bürgervereine. Damit stellten sich die Parteien gegen die Empfehlung der Verwaltung, die eine solche Busverbindung zunächst abgelehnt hatte. Schon seit einigen Jahren setzt sich die Vernetzung mit ihren rund 3000 Mitgliedern für eine neue Busverbindung über den Rhein hinweg ein.

„Die KVB-Linie 7 ist völlig überlastet“, begründet Hans Baedorf, Sprecher der Vernetzung, den Vorschlag. In naher Zukunft komme dann noch das geplante Wohnviertel im heutigen Deutzer Hafen hinzu. Eine neue Verbindung ins Linksrheinische sei aber bislang noch nicht in Sicht. „Wir brauchen aber eine zeitnahe Entlastung“, so Simin Fakhim-Haschemi, ebenfalls Sprecherin der Bürgervereine.

Quelle: https://www.ksta.de/koeln/porz/zwischen-porz-und-rodenkirchen-gute-chancen-fuer-buslinie-ueber-den-rhein-32038056

Hierzu gibt es einen Leserbrief:

Im Bericht des Stadtanzeigers über die von den Porzer Bürgervereinen vorgeschlagene Busverbindung zwischen Westhoven – Kölner Straße der Linie 7 und linksrheinisch Heinrich-Lübke-Ufer über die Rodenkirchener Brücke wird berichtet, dass diese Idee nicht neu ist, sondern schon seit 2011 diskutiert wird.

Hierzu möchte ich darauf hinweisen, dass es diesen Vorschlag schon 2002 gab. Sowohl die Bezirksvertretung in Porz als auch die in Rodenkirchen hatten hierzu seinerzeit bereits einstimmige Beschlüsse gefasst.

Leider wurde die Idee damals vom zuständigen Verkehrsausschuss abgelehnt, weil die Verwaltung in einer Stellungnahme hierzu erklärt hatte, dafür sei kein ausreichender Bedarf gegeben.

Wenn man den links- bzw. rechtsrheinischen Süden betrachtet, wirkt der Rhein wie eine trennende Stadtmauer. Hätte man im Mittelalter die Stadttore geschlossen und dann die Pendler gezählt, wären auch keine Pendlerströme gemessen worden.

Ähnlich ist das bei der Begründung zur Ablehnung des vorliegenden Vorschlags auch.

Er muss aber einfach doch nur mal ausprobiert werden, dann weiß man auch, ob die Nachfrage gegeben ist. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sehr hoch!

Zum einen ist die Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Südosten zum Südwesten Kölns zu lang. Man ist z.B. von Zündorf aus schneller am Frankfurter Flughafen als in Rodenkirchen (Luftlinie = 5 km).

Zum anderen ist die Linie 7 bereits heute in den Hauptverkehrszeiten völlig überlastet.

Bei den anstehenden massiven Bauprojekten im Rechtsrheinischen – allein schon im Deutzer Hafen – wird dies noch kritischer werden.

Da liegt es doch nahe, schon an der alten Stadtgrenze in Höhe der A 4 die Fahrgäste, die dort von Ost nach West (und umgekehrt) wollen, über den Rhein zu transportieren.

Ein Schnellbus, der zwischen der Linie 7 in Westhoven und der Linie 16 in Rodenkirchen pendelt, kann diese beiden Stadtbereiche über die Rodenkirchener Brücke in kurzer Zeit verbinden – der Umweg über den Neumarkt entfiele.
Damit wäre auch eine dringend notwendige Entlastung der Linie 7 erreicht.

Reiner Lindlahr
Alfons-Kafka-Str. 14 a
51143 Köln
Tel. 02203/84915

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie diese Aufgabe: *