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Der „heiße Stein“ im Sozialen Brennpunkt

Was wird aus dem „kühlenden Tropfen“ ?

Jeder kennt das Sprichwort vom steten Tropfen, der den Stein höhlt. Und wir wissen auch, was der „kühlende“ Tropfen für den „heißen Stein“ bedeutet. Doch was geschieht eigentlich konkret, wenn der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“ versiegt, welcher sich im Zentrum eines Sozialen Brennpunktes befindet ?

Beschlüsse der Bezirksvertretung im März

Am 18. März hat die Porzer Bezirksvertretung getagt. Aus den Beschlüssen:

Dies sind einstimmig angenommene Aufträge an die Verwaltung:

  • auf der Groov eine öffentliche, behindertengerechte Toilettenanlage zu installieren und ein Stellplatzkonzept für PKW und Fahrräder vorzustellen.
  • zukünftig einen ausreichenden Winterdienst auf der Strecke des Porzer Rosensonntagszuges verbindlich sicherzustellen.
  • die Parkproblematik am Bahnhof Wahn durch geeignete Parkflächen zu entlasten, auch durch die Wiedereröffnung des kostenfreien Parkplatzes auf dem ehemaligen Grundstück der Gärtnerei Sippel.
  • bei der Buslinie 164 den Bustakt zu Rush-Hour-Zeiten auf 10 Minuten zu erhöhen und zu diesen Zeiten nur Gelenkbusse einzusetzen; nach 21 Uhr auf 30 Minuten zu verkürzen; den Fahrplan mit den Zügen am Bahnhof Wahn abzustimmen und in der Beschilderung jeweils das tatsächliche Endziel anzuzeigen.
  • die Platzfläche Viehtrifft/Im Bruchfeldchen (Lind) weitgehend in eine Grünfläche umzuwandeln.
  • die Rather Straße (Gremberghoven) erhält einen Zebrastreifen in Höhe  der Einmündung Bahnhofsplatz.
  • der Spielplatz Aachener Str./Krefelder Str. (Eil) wird saniert und umgestaltet.
  • für Kunstausstellungen auf der Galerie des Bezirksrathauses Porz in 2010 erhält das Bürgeramt Porz 2.000 Euro.

Dieser Auftrag an die Verwaltung wurde gegen die Stimmen der CDU beschlossen:

  • die Zündorfer Straße (Urbach) wird probeweise für ein Jahr eine  Tempo 30 – Zone, zugleich wird die Zufahrt zum Stadion Brucknerstraße zur Kreuzung Kaiserstr./ Frankfurter Str und dann weiter durchs Musikerviertel verlegt.
    Den Verkehr aus dem Neubaugebiet „Kaiserhöfe“ ist über den Heinrich-Lob-Weg direkt über die Kaiser Str. zu leiten. Langfristig soll versucht werden, die Brucknerstraße (bisher eine Privatstraße) als Zufahrt zum Stadion zu öffnen.

Ebenfalls nicht einig waren die Parteien beim Konzept der Wohnraum-Nachverdichtung in der Magazinstraße (Wahnheide).

Die Deutsche Post-AG wird einstimmig gebeten, an der Kreuzung Humboldtstraße/ Königsberger Str. (Eil) einen Briefkasten aufzustellen.

Geld für Jugendtreff Senkelsgraben

Ein neues Freizeitangebot für Jugendliche über 14 Jahre wird jetzt in Köln-Porz (Wahnheide) auf dem Gelände des Bauspielplatzes am Senkelsgraben verwirklicht.

Auf dem 6.500 qm großen Grünzug neben dem A59-Lärmschutzwall mit Aufenthaltcontainern nebst Streetballanlage, Bolzplatz und Tischtennisplatz hat der Förderverein Bauspielplatz am Senkelsgraben eine Menge zu bieten. Und dies nicht nur für den satzungsgemäßen Spielbetrieb, der die Öffnung für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren von März bis November – in den Ferien täglich von 12 bis 18 Uhr inklusive Mittagsmahlzeit – vorsieht.

„Seit Oktober letzten Jahres haben wir ein Modellprojekt „14 Plus“ unterstützt, in dem wir gemeinsam mit der Stadt (Bezirksjugendamt Porz) und mit finanzieller Hilfe der Karl-Bröcker-Stiftung Jugendliche über 14 Jahre zum Freizeittreff mit Bezirksjugendpflegern und Streetworkern auf unseren Bauspielplatz einladen“, so Fördervereinsvorsitzende Marion Tillmann.

In der dreimonatigen Testphase standen die Tore zum Bauspielplatzgelände freitags von 18 Uhr bis 22 Uhr für über 14jährige Jugendliche offen, die das neue Angebot als Freizeittreff seitdem in zunehmendem Maße nutzen. An manchen Abenden kommen bis zu 20 Jugendliche vorwiegend aus Wahn, Wahnheide und Lind zu den beiden Betreuern am Senkelsgraben.

„Wegen der weiterhin bestehenden Nachfrage für Freizeitangebote dieser Altersgruppe haben wir als Förderverein die ganzjährige Ausweitung des Modellprojektes beantragt und zu diesem Zweck nun die schriftliche Förderzusage der Karl-Bröcker-Stiftung zur Übernahme der anfallenden Personalkosten in Höhe von 6.240 Euro erhalten“, bestätigt Geschäftsführer Karl-Heinz Tillmann die Fortsetzung des Wahnheider Jugendtreffs.

Die Karl-Bröcker-Stiftung mit Sitz in Lippstadt („Zukunft für Kinder“) wurde 1999 als gemeinnützige Stiftung gegründet, deren Zweck es ist, hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu fördern.

Nun hofft der Förderverein, auch das reguläre Spielangebot für die Kinder unter 14 Jahre mit Ferienmittagsmahlzeit aufrechterhalten zu können, sofern die Stadt ihren anteiligen Betriebskostenzuschuss für den Bauspielplatz leistet. Eine schriftliche Bewilligung des städtischen Regelförderbeitrages steht zwar noch aus; die neue Spielsaison 2010 beginnt dennoch mit Öffnung des Spielplatzes ab Montag, dem 01. März zunächst von 15 bis 18 Uhr, in den Ferien dann täglich von 12 bis 18 Uhr.

Besuchen Sie den Bauspielplatz Senkelsgraben Wahnheide

Luftwaffenkaserne Wahnheide

Mit dem Tag der offenen Tür am 12. August 2007 erinnerte die Bundeswehr an die Übernahme des Fliegerhorstes Wahn vor 50 Jahren.

Am 18. Juli 1957 wurde der militärische Teil des Flughafens von der Royal Air Force an die Luftwaffe übergeben. Von hier aus wurde der Aufbau der Luftwaffe vorangetrieben.