Schlagwort: Porz

Theaterabo im Rathaussaal: Es sind noch Plätze frei!

Die kommende Spielzeit 2010/2011 bietet Theaterfreunden in Porz ein Programm mit unterhaltenden Stücken. In der spielfreien Zeit wird eine neue ansteigende Zuschauer-Podesterie im Rathaussaal eingebaut, so dass wieder eine bessere Sicht gewährleistet ist. Das Theater-Abonnement beinhaltet die fünf folgenden Aufführungen:

Eine mögliche Begegnung – Händel und Bach

Geistreiche Komödie mit Walter Renneisen, Sigmar Solbach und Christian Janda über ein
fiktives Treffen der beiden größten Komponisten ihrer Zeit: Händel und Bach.  Auf höchst unterhaltsame Art und Weise lernt man ihre Nöte und Sehnsüchte, ihr Leben und Schaffen
kennen. Samstag, 13. November 2010, 20:00 Uhr

Weiblich, 45plus, na und!?!

Hitzewallungen, Panikattacken, unkontrollierbare emotionale Ausbrüche – fünf Frauen treffen aufeinander, die alle etwas gemeinsam haben: sie sind Freundinnen und in den Wechseljahren. Mal alleine im Selbstgespräch, mal beim Klönen mit der besten Freundin oder in der Gruppe. In dieser irrwitzig komischen Musikrevue mit Songs und Evergreens aus den 60er, 70er und 80er Jahren singen, tanzen und kalauern sich die jung gebliebenen Ladies durch das Klimakterium und machen aus dem Tabuthema eine vergnügliche Gruppentherapie. Sonntag 19. Dezember 2010, 20:00 Uhr

Schachnovelle

Auf einem Passagierdampfer ist eine bunte Gesellschaft aus Abenteurern und Emigranten versammelt, u.a. Mirko Czentovic, der amtierende Schachweltmeister. Der Industrielle McConner will unbedingt ein Partie Schach mit ihm spielen. Die Partie verläuft vorhersehbar einseitig. McConner fordert eine Revanche, doch auch diesmal ist er klar unterlegen. Bis ein weiterer Passagier namens Dr. Bertram in die Partie eingreift und die sichere Niederlage in ein unerwartetes Remis verwandelt. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den erstaunlichen Spielkünsten des Fremden? Fesselndes Theaterstück mit Gerd Silberbauer in der Hauptrolle, Franz Mey, Judith Steinhäuser u.a. Freitag, 18. März 2011, 20:00 Uhr

Nie wieder Arbeiten

Ausgelacht, verachtet, unter Druck:

Lehrer Werner und Polizist Tom wollen nicht länger als Prügelknaben der Nation herhalten. Durch Vortäuschen psychischer Defekte erreichen sie, dass man ihnen Berufsunfähigkeit attestiert. Doch das lässt beide in eine ernste Ehekrise schlittern, denn ihre Frauen ertragen keine antriebslosen Jammerlappen auf dem heimischen Sofa. So finden sich die Männer bald als depressive Männer WG wieder. Aber zum Glück stehen ihnen die ehemalige Tänzerin Flora und der liebenswerte Schussel Herr Schulz zur Seite. Mit deren Hilfe finden Werner und Tom neuen Sinn im Leben und gewinnen auch ihre Frauen zurück. Spritzige Beziehungskomödie mit Tanja Schumann, Silvia Seidel, Martin Zuhr, Bernd Jäger van Boxen u.a. Samstag, 2. April 2011, 20:00 Uhr

Wenn im Puff dat Licht ausjeht

Schwank in zwei Akten von Barbara Schöller und Peter Millowitsch

Im Jahr 1958 ist alles gut in der jungen Bundesrepublik Deutschland: Das Wirtschaftswunder verheißt Wohlstand für alle – außer für die Besitzer des kleinen Kölner Stundenhotels „Zur blauen Stunde“, Anton und Gina Paffrath (gespielt von Peter Millowitsch und Carmen Heilbrock). Die nämlich sind seit sechs Monaten mit der Miete im Rückstand und mussten schon alle Damen entlassen. Nur Betty Süß (Melanie Steffens) ist ihnen geblieben, aus alter Verbundenheit. Doch dann erscheint am Horizont ein Silberstreifen in Form von Erika und Laurenz Fleißig. Erika, eine alte Schulfreundin von Gina, hat ein gutes Herz und unterstützt soziale Projekte. Anton kommt auf die Idee das Hotel zu einem Heim für gefallene Mädchen umzufunktionieren. Doch das ist nicht so einfach, denn Anton kann in der Kürze der Zeit keinem mehr von seinem Plan berichten. Es beginnt ein Spiel, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist. Freitag, 20. Mai 2011, 20:00 Uhr


Das Theater-Abonnement kostet für die 5 Veranstaltungen 87,00 Euro pro Person.

Abo-Bestellung beim Bürgeramt Porz, Frau Marion Usiatycki, Telefon: 0221 / 221-97 334 oder per Mail an Marion.Usiatycki@stadt-koeln.de.

OB Roters diskutiert zur Entwicklung von Porz/Poll

SPD im Gespräch mit Jürgen Roters und Jochen Ott

Am 03. Juli 2010 lädt der SPD-Stadtbezirk Porz/Poll ein zu einer weiteren Veranstaltung der erfolgreichen Reihe „SPD im Gespräch“. Unter dem Titel „Porz … nach vorn“ möchten die Sozialdemokraten mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Entwicklung des Stadtbezirks Porz/Poll diskutieren. Dazu erwarten sie mit Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, Willi Stadoll, Porzer Bezirksbürgermeister, und dem neuen Landtagsabgeordneten Jochen Ott hochkarätigen Besuch.
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten freuen sich über rege Diskussionen nicht nur zur Entwicklung des Porzer Zentrums sondern auch über die Wünsche und Ziele der Porzer und Poller Bürgerinnen und Bürger in ihren einzelnen Veedeln. Dazu werden am Stand neben Jochen Ott und Jürgen Roters auch weitere Mandatsträger aus dem Kölner Rat, der Bezirksvertretung Porz und den Vorständen des Stadtbezirks und der einzelnen Ortsvereine als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.
Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr und findet statt in der Porzer Fußgängerzone. Die Sozialdemokraten freuen sich auf interessante Diskussionen und bitten alle Porzerinnen und Porzer um Teilnahme.

„Parkbroschüre“ der Stadt Köln (Kommentar)

Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Heute erreicht uns eine Pressemitteilung der Stadt Köln „Parken rund um die Uhr für 3 Euro“:

„Auf etwa 6.000 Parkplätzen im Bereich der Kölner Innenstadt sowie in den Stadtbezirken Mülheim, Nippes und Porz können Sie für 3 Euro bis zu 24 Stunden lang parken! Da, wo es möglich und sinnvoll ist, sind diese Parkplätze im öffentlichen Straßenland – insbesondere für Besucherinnen und Besucher – eingerichtet worden. Im Vergleich zu den Parkhausgebühren ist das sehr günstig, zumal an Sonn- und Feiertagen das Parken auf diesen Stellplätzen kostenfrei ist! Ausnahme: Im Nahbereich der LANXESS arena sind die Stellplätze auch an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 23 Uhr gebührenpflichtig.

Selbstverständlich kann auf allen Langzeitparkplätzen auch kürzer geparkt werden. Die Parkgebühr beträgt dann 0,50 Euro pro angefangene halbe Stunde bis zu dem Höchstbetrag von 3 Euro. Sie haben auch die Möglichkeit die Parkgebühren für maximal eine Woche im Voraus zu entrichten, falls es mal was länger dauern sollte! Bezahlen Sie komfortabel mit GeldKarte oder per Handy.“

Ein Blick in den zugehörigen Flyer zeigt: In den vorgeschlagenen Gebieten einen Parkplatz zu suchen, kann nur Zeitverschwendung sein oder zu ärgerlichen Straßenverstoßfungen durch Parksuchverkehr führen.

Ausschnitt: Parken in PorzSo ist in Porz ist hauptsächlich das enge Wohngebiet Schillerstraße ausgewiesen.

In Deutz wird der Bereich unter der Deutzer Brücke vorgeschlagen – doch da parken bereits die Hotelgäste des Hyatt. Und was soll man im Wohngebiet Alarichstraße / Suevenstraße östlich der Severinsbrücke  in Deutz? Da gibt es fußläufig keine attraktiven Einkaufsstätten.

Schließlich die Kölner Innenstadt:Im Süden, westlich der Severinsbrücke wird der Straßenzug Im Sionstalempfohlen. Im Norden jenseits des Theodor-Heuss-Rings die Umgebung Clever Straße.  Warum sollte man dort parken? Das bleibt das Geheimnis des herausgebenden Amtes für Straßen und Verkehrstechnik.

Schade, schade. Mit den 2.000 Flyern kann man noch nicht mal dauerhaft einige Schlaglöcher stopfen…

Kleine Porz-Statistik. Heute: Wohnen

Nach durchschnittlich 12,3 Jahren findet in Porz ein Wohnungswechsel statt. Diese Wohndauer beträgt in Langel 14,5 Jahre. In ganz Köln kommt nur Riehl über diesen Wert. Überdurchschnittlich ist die Wohndauer auch in  Grengel, Wahnheide, Zündorf, Gremberghoven, Urbach, Finkenberg. Hingegen lebt man in Eil und Wahn nur durchschnittlich 6,5 Jahre in derselben Wohnung, in Elsdorf gar nur 5,9 Jahre.

Im Stadtbezirk Porz gab es zum Jahresende 2008 insgesamt 17.207 Wohngebäude. Der Stadtteil Zündorf führt die Liste mit 2515 Gebäuden an. Den höchste Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern hat jedoch Libur: Von 301 Gebäuden wohnen in 91 Prozent nur eine oder zwei Familien. Langel folgt mit 89,8 Prozent. Ganz anders Gremberghoven: Hier sind nur 45, 7 Prozent der 374 Wohngebäude Ein- oder Zwiefamilienhäuser. Übrigens: Finkenberg liegt mit 72,8 Prozent durch seine vielen Einfamilienhäuser nahezu im Schnitt aller Porzer Stadtteile, denn der beträgt 72,5 Prozent. Köln insgesamt hat 59,1 Prozent.

Betrachtet man die Statistik nach der Zahl an Wohnungen,  so ergibt sich ein anderes Bild: Von den 51.050 Wohnungen im Stadtbezirk Porz liegen über 6.600 in Porz-Zentrum und knapp 6.200 in Urbach.  Es folgen mit je rund 5.500 Poll und Zündorf.  Der Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen ist in Finkenberg mit großem Abstand am höchsten: Hier sind es 41,7 Prozent. Es folgt – unvermutet – Elsdorf mit 17,3 Prozent. Hingegen kommen Wahnheide, Westhoven und Gremberghoven auf jeweils unter 0,5 Prozent.

Die größten Wohnflächen je Wohnung finden sich in Libur – 105,6 qm. Auch Langel kommt noch auf 99,1 qm. Die kleinsten Wohnungen hat Gremberghoven, durchschnittlich 65,3 qm. In Porz-Zentrum sind die Wohnungen im Mittel 71,5 qm groß. Der Porzer Durchschnitt beträgt 78,9 qm, Köln insgesamt hat 71,5 qm.

Auf den einzelnen Einwohner hin betrachtet hat jeder Porzer im Schnitt 37,8 qm Platz nur für sich. Das ist auch in etwa der Kölner Durchschnitt. Stellt man Wohnfläche und Bewohnerzahl ins Verhältnis, dann hat der Westhovener den meisten Platz: 44,7 qm pro Person sind nahezu Rodenkirchener Verhältnisse. Auch Langel, Esdorf und Libur erreichen oder überschreiten die 43 qm-Marke. Beengter geht es in Finkenberg mit 31,2 qm und Gremberghoven mit 28,9 qm pro Kopf zu.

(Wird fortgesetzt)

Teil 1 der kleinen Porz-Statistik finden Sie übrigens hier.

Quellen Porzer Stadtgeschichte bleiben in Porz!

Bearbeitung geborgener Archivalien in Porz (Bild: Stadt Köln)

Nach dem Einsturz des Stadtarchivs sind alle geretteten Archivgüter erst einmal in das Erstversorgungszentrum in Porz gebracht worden. In einer großflächigen Halle im Porzer Süden wurden die Archivalien einer ersten Sichtung, Säuberung und Sicherung unterzogen. Dies galt auch für die Bestände des Archivs der ehemaligen Stadt Porz und des Stadtbezirks, die bis vor wenigen Jahren im Bezirksrathaus untergebracht waren. Glücklicherweise haben  große Teile dieser Bestände bei dem Unglück kaum oder nur geringen Schaden genommen.

Die geretteten und ausgelagerten Archivgüter werden im Moment dezentral in ganz Deutschland aufgewahrt und bearbeitet. In Porz-Lind wird derzeit ein Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum eingerichtet, dem auch ein analoger Lesesaal angeschlossen ist, der Wissenschaftlern und Interessierten offen steht. Bei historisch interessierten Porzer Bürgern war jetzt die Sorge aufgekommen, dass jedoch die Porzer Bestände im Saarland eingelagert werden.

Der Porzer Landtagsabgeordnete Jürgen Hollstein (CDU): „Als ich von dieser Sorge gehört habe, sind wir auf das Archiv zugegangen. Es wäre doch widersinnig, wenn die Archivbestände in Porz zugänglich wären, aber ausgerechnet die alten Porzer Materialien nicht vor Ort nutzbar wären.“

Aber dazu wird es nicht kommen, wie Hollstein von Dr. Bettina Schmidt-Czaia, Leiterin des Stadtarchivs, erfuhr.

Nach einer gründlichen Reinigung und der Neuordnung wird das Porzer Archivgut ab dem Spätsommer und bis zum Bezug des Neubaus am Eifelwall (voraussichtlich 2014) auch wieder in Porz einsehbar sein.

Leider reicht der Platz aber nicht für alle Bestände, die erst noch gesichtet werden müssen. „Wer einmal sein Bücherregal aufgeräumt hat, kann sich vorstellen, dass man dafür mehr Platz braucht als bei der normalen Unterbringung. Aber Dokumente der Porzer Stadtgeschichte und Identität wieder hier in Porz zu wissen, wird jeden Wissenschaftler und Hobbychronisten in Porz sicher glücklich machen“, freut sich Jürgen Hollstein.