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Führung durch die Westhovener Aue

Ehemaliges Militärgelände bietet heute vielen Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Die Westhovener Aue hat eine lange Tradition als Militärstandort. Die Preußen erbauten dort das Zwischenwerk IXa, die südlichste Anlage im rechtsrheinischen Festungsgürtel. In den 1930er Jahren entstand an dieser Stelle die Kaserne Unverzagt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die belgischen Besatzungstruppen dort ein und nannten den Standort Brasseur.

Führung durch die Westhovener Aue

Foto: CDU

„Ich dachte, inzwischen sind alle Einwohner schon einmal hier gewesen.“

So überlegte Sabine Rauchschwalbe vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln, als sie eine Gruppe von rund 30 Bürgerinnen und Bürgern begrüßte, die an einer Führung durch die Westhovener Aue teilnahmen.

2002 hatte die Stadt das 64 Hektar große Gelände gekauft, das vormals von den belgischen Streitkräften genutzt worden war.

Die Gebäude wurden abgerissen, das Gelände entsiegelt und auentypische Gehölze angepflanzt. Inzwischen hat sich das Gelände zum Vogelparadies entwickelt und weist eine große Artenvielfalt in Fauna und Flora auf. Frau Rauchschwalbe hatte das Projekt als Landschaftsarchitektin seinerzeit begleitet und freute sich, dass noch immer so großes Interesse besteht, aus erster Hand Informationen über das herrliche Naturgebiet zu erhalten.

Foto: CDU

Eingeladen hatten zu der Exkursion die beiden benachbarten CDU-Ortsverbände Poll und Ensen-Westhoven-Gremberghoven. Mit Kind und Kegel startete man am Poller Fischerhaus. Den Abschluss fand die Tour im Biergarten des Westhovener Engelshof, wo man bei kühlen Getränken und leckeren Sommersalaten noch gesellig zusammen saß.

Die Organisatoren der beiden CDU-Ortsverbände, Norbert Schmidt und Claudia Evert, freuen sich:“ Wir wollten einmal eine nicht-politische Veranstaltung für die ganze Familie in der Ferienzeit anbieten. Bei dem schönen Wetter war das wirklich eine runde Sache.“

Stadtteilführung durch Gremberghoven am 20. Juni

Eisenbahnersiedlung und moderner Kirchenbau.

Thomas van Nies führt am Sonntag, den 20. Juni, durch den Stadtteil Gremberghoven. Im Jahr 1920 war die noch junge Ansiedlung um den Rangierbahnhof Gremberg zur Hälfte erbaut. Im Auftrag der Reichsbahn wurde zwischen 1919 und 1922 eine Siedlung mit großen Gärten angelegt. Auf dieser Führung wird ein verborgenes Stück Köln vorgestellt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr S-Bahn-Haltestelle Porz Steinstraße, Bahnsteig oben/Ausgang. Die Teilnahme kostet 7 Euro.

Veranstalter ist AntoniterCityTours, Telefon 0221-92584614.

Naturkundliche Führungen

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Biodiversität – die Vereinten Nationen haben sogar das ganze Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt.

Biodiversität bedeutet Arten-, Sippen- und Lebensraumvielfalt. Und die gibt es nicht nur im tropischen Regenwald, sondern auch vor unserer Haustür. Biodiversität ist aber kein Schlagwort, diese Vielfalt lässt sich hautnah erleben. Daher veranstalten der BUND und Bündnis Heideterrasse in den drei Naturschutzgebieten Wahner Heide, Königsforst und Dellbrücker Heide am 22. Mai naturkundliche Führungen für jedermann. Denn nur was wir kennen, können wir schützen.

10 Uhr  Auf den Spuren der biologischen Vielfalt im Königsforst

Treffpunkt: Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 9 Königsforst, Köln-Rath

Teilnahme Kostenlos

15 Uhr Biologische Vielfalt in Menschenhand

Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Dellbrück

Teilnahme kostenlos

21 Uhr Kreuzkröte, Ziegenmelker & Co – Naturkundliche Nachtwanderung in die Wahner Heide

Treffpunkt: Info-Zentrum Wahner Heide, Flughafenstr. 33, Troisdorf-Altenrath

Teilnahme 6,60 Euro – Anmeldung erforderlich unter:  www.vhs-troisdorf.de