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Kleidercafé in Finkenberg

Eine Auswahl an gut erhaltener Kleidung und andere Kleinigkeiten zu einem symbolischen Preis – das bietet den Bürgern des Stadtteils Finkenberg jeden 1. Mittwoch im Monat die Diakonie Michaelshoven in Kooperation mit dem Bürgerzentrum Finkenberg von 11 bis 14 Uhr. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen und für die Kinder natürlich eine Spielecke.

Poesiealben gesucht

Xocolatl, Wikimedia Commons

Seite aus einem Poesiealbum von 1923,
Xocolatl, Wikimedia Commons

Die Finkenberger „Initiative Finkenberg für uns und für andere (INI)“ und das Bürgerzentrum Finkenberg planen für Mittwoch, den 19. März, eine Veranstaltung unter dem Motto: „Rosen, Tulpen, Nelken – mit den Poesiealbum durch die Zeit“. Dazu werden Poesiealben als Leihgabe gesucht. Sie sollen an diesem Tag präsentiert werden. Zudem werden in zwei Glaskästen des Bürgerzentrums im Zeitraum Mitte März bis Ostern Poesiealben ausgestellt.

Wer ein Poesiealbum zur Verfügung stellen möchte, kann es bis Ende Februar 2014 im Bürgerzentrum Finkenberg (Stresemannstr. 6a) bei der Leiterin Barbara Wittko abgeben. Nähere Informationen unter Tel. 02203/9354418 (Bürgerzentrum) oder 02203/34021 (Ute Walter, INI).

Namensvorschläge für Nahbereichszentrum Finkenberg

Aus 27 beim Finkenbergfest abgegebenen Namensvorschlägen hat eine vierköpfige Jury des SPD-Ortsvereins Eil, Finkenberg, Gremberghoven nun eine Rangfolge gebildet: Platz der Kulturen (1), Platz der Nationen (2), Platz der Begegnung (3).
Zu den Vorschlägen hat die Stadtverwaltung bereits Stellung genommen. Sie hält die drei Vorschläge für geeignet für eine Namensgebung im Stadtteil Finkenberg. Jetzt muss die Bezirksvertretung sich auf einen Namen verständigen. Die SPD-Ratsfrau Monika Möller hatte die Idee, dem inzwischen sanierten Platz einen Namen zu geben.

Keine Aufstockung von Hochhäusern in Finkenberg

Zurzeit werden die Hochhäuser in der Brüsseler Straße und Konrad-Adenauer-Straße eines Frankfurter Wohnungsunternehmens teilweise saniert. Besorgte Finkenberger Bürger haben sich daraufhin an Ratsfrau Monika Möller (SPD) gewandt mit der Befürchtung, die Objekte an der Brüsseler Straße 2-16 könnten aufgestockt werden.

Dazu teilt Monika Möller mit: „Nach Informationen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik sowie des Bauaufsichtsamtes liegt kein Bauantrag des Wohnungsunternehmens vor. Eine Aufstockung setze aber einen Bauantrag voraus. Nach Auskunft der Hausverwaltung sei eine Aufstockung der Gebäude auch nicht geplant.“

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang laut Möller, dass das Frankfurter Unternehmen nach und nach seine Objekte in Finkenberg modernisieren wird. Geplant sind u. a. Fassadenmodernisierung und der Einbau von Isolierglasfenstern. Zum Teil ist dies bereits erfolgt.

In Finkenberg Chancen für ein Jugendzentrum?

In Porz-Finkenberg fehlen Räume für die Jugendarbeit, weil die Flächen der OT Arche Nova nicht mehr ausreichen. Darin sind sich die Porzer Parteien einig. Momentan streiten sich die Porzer Parteien, was zu tun ist und ob es tatsächlich Chancen für ein Jugendzentrum gibt. SPD und Grüne haben aktuell einen Antrag in den Ratsausschüssen gestellt, die CDU hält diesen Antrag für reines Schaulaufen. Doch zunächst die Sachlage.

Bereits im Mai 2008 gab es auf Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen Kölner Ratsbeschluss, der Maßnahmen und Ressourcen für den die Kinder- und Jugendarbeit in Finkenberg einforderte. Die zentrale Passage im Wortlaut:

Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit allen im Bereich Jugend und Schule tätigen Trägern ein zukunftsfähiges bildungspolitisches Konzept für Porz-Finkenberg zu erarbeiten. Der Auftrag bedingt auch eine räumliche und bauliche Neuordnung der Bildungs- und Betreuungslandschaft im Stadtteil. Der beabsichtigte Rückbau der städtischen Sozialhäuser an der Theodor-Heuss-Str. eröffnet an einer städtebaulich zentralen Stelle im Stadtteil zusätzliche Möglichkeiten der Flächenarrondierung.“

Die Verwaltung legte nun im Januar 2011 eine Mitteilung vor, nach der „Finkenberg auf Stadtteilebene an Platz 1 der Rangliste steht, was bedeutet, dass die sozialen Lebensverhältnisse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Vergleich zu allen anderen 85 Stadtteilen und dem Gesamtdurchschnitt Kölns besonders benachteiligt sind.“ Doch wegen der zu erwartenden Betriebskosten von jährlich 80.000 Euro sieht sich die Verwaltung jedoch nicht in der Lage, Planungen für den Bau eines Jugendzentrums bereitzustellen.

Musikvideos zu Porz im Netz

Die erste Adresse für die Suche nach Musikvideos über Porz ist youtube.com.

Kultstatus und sechsstellige Zugriffzahlen haben etliche Rap-Videos aus Porz

Das aei-tiem ist eine Hip-Hop-Gruppe aus Porz. Sie wurde bereits 1986 durch Frank Schnütgen gegründet. Zur Geschichte der Band gibt es einen Wikipedia-Eintrag. Ein längeres Interview mit Frank Schnütgen findet sich hier. Videos der Band gibt es bei Youtube einige.

DEADLINE ist eine siebenköpfige Gruppe aus Finkenberg und Eil. Es gibt ein sehenswertes Video mit Interviews, u.a. mit dem Finkenberger Streetworker Franko sowie den DEADLINE-Produzenten (Patrick und Freunde), vom Oktober 2006 auf WDR Cosmo TV. Die Gruppe hat zwar eine eigene Homepage, tritt aber auf keinen Veranstaltungen auf.

Die Gangsta Group stilisiert das Gang-Leben vor den Kulissen der Porzer Hochhäuser: Finkenberg, Falkenhorst, Glashütte. Die Kinley Video Produktion als Produzent sucht man im Web vergeblich.

Weniger bekannt ist ein Video von den 2 Was Gestalten – DaWeed & LangSchonZu. Die beiden Porzer Marc Jungmann und Phillip Neuhaus buchstabieren PORZ als Personen Ohne Richtiges Zuhause. Mehr Informationen, Musik und Videos gibt es auf der Myspace-Website der Gruppe.

  • P.O.R.Z. (Januar 2007, bis heute knapp 16.000 Aufrufe)

(wird fortgesetzt)