Schlagwort: Engelshof

Kabarett: Konrad Beikircher

Konrad Beikircher

Konrad Beikircher (Agenturfoto: Rodriguez)

Gönnen Sie sich am Sonntag doch mal Kabarett: „400 Jahre Beikircher“. Der Kabarettist Konrad Beikircher kommt am 8.3. in den Engelshof, Karten (VVK 18,- €, AK 22,- €) sind noch im Engelshof-Büro, Tel. 02203-16008, erhältlich. Das schreibt Beikircher zu seinem Programm:

„Wissen Sie was 1619 war? Da hat ein Brüsseler Bildhauer dat Männeken Piss gemeißelt, seit der Zeit DAS Symbol für Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Und für Kleinkunst, die so heißt, weil dat Dingen vom Männeken ziemlich klein geraten ist. Das ist nun 4oo Jahre her und ebenso seit 4oo Jahren, wenn auch nur gefühlten, bin ich als Kleinkünstler unterwegs.

Aus dieser langen Reihe von Jahren komme ich Ihnen mit dem ein oder anderen zu Ihrem Vergnügen: was es so mit der rheinischen Relativverschränkung auf sich hat (da kommen auch hartgesottene Lateiner ins Stottern!), wie das mit dem Ei ist, wenn man es durch die deutschen Sprachlandschaften kullern lässt und was das rheinische Alibi ist (ein Mitschnitt aus der Wirklichkeit übrigens).

Theater und Hoffest im Engelshof

Am Sonntag, den 5. September können Familien im Engelshof eine Theatervorstellung des „Theater Abgelehnt“ besuchen und anschließend das Hoffest für Groß und Klein.

Mit Essen, Trinken, Spielen. Dazu gibt es auf der Bühne Buntes für Augen und Ohren.

5.9.2010, ca. 12 Uhr „Theater abgelehnt“: Wachtmeister W. Aldi

Flohmarkt im Engelshof

Wenn das Wetter mitspielt, ist es ein Erlebnis, über den Flohmarkt im Engelshof zu schlendern. Bei gutem Wetter sind die Anmeldungen so zahlreich, dass auch die Wiese zwischen Parkplatz und Engelshof mit genutzt wird. Reges Schauen und Handeln ist garantiert. Hier finden sich keine professionellen Händler. Die Anbieter kommen zumeist aus der Region, Kinderkleidung und Spielzeug überwiegen vor Haushaltsausstattung und Elektronik (Hardware + Software). Aber auch Sammler finden Schmuckstücke, Biergläser, Bücher, Bilder.

[column width=“45%“ padding=“10%“]

Unser Tipp: Das ganze mit einer kleinen Fahrradtour
verbinden. Tasche(n)  für die „Beute“ nicht
vergessen. Warum mit dem Fahrrad? Es dient
nicht nur der Volksgesundheit. Denn bei schönem
Wetter ist die Umgebung zugeparkt. Und das heißt:
Auch das regelmäßig kontrollierende Ordnungsamt
dürfte mit der Knöllchenausbeute des Tages wieder
hochzufrieden sein. (Fotos: © porzerleben.de)

[/column] [column width=“45%“ padding=“0%“]

[/column] [end_columns]

„Kabarett Unplugged“ – die Achte!

Zum achten Mal bereits hat der Engelshof am 1. April zum Kabarett im 15-Minuten-Takt eingeladen. Diese Veranstaltungsreihe, die vom BüZe Ehrenfeld (dort unter dem Titel „Escht Kabarett„) nach Porz-Ensen exportiert wird, erfreut sich auch hier wachsender Beliebtheit und es mussten angesichts des Andrangs noch mehr Stühle aufgestellt werden. Es treten immer drei Künstler/Ensembles in zwei Blöcken auf. In der ausgedehnten Pause kann das Publikum mit ihnen bei Bratwurst und Getränken ins Gespräch kommen.

Mo-Torres

Diesmal machten die drei Rapper Mo-Torres und Freunde den Auftakt. Die drei sympathischen Jungs aus dem „Kölner Nordwesten“ rappen nachdenkliche, doch letztlich postitive Botschaften mit Titeln wie „Kinderaugen“ oder „Laß Dich nicht unterkriegen“. Die Ansprache ans doch deutlich ältere Publikum zwischen frech und charmant kam gut an. Leider ließ die Abmischung von Gesang und eingespielter Musik zunächst nur wenig von den Texten rüberkommen. Das besserte sich jedoch im zweiten Block.

Nicolas Evertsbusch

Musikalisches Kabarett der gewohnteren Sorte präsentierte  Nicolas Evertsbusch: Der Pianist eröffnete mit einem Liebeslied an seinen Hornhauthobel, der ihn „zur eigenen Zartheit“ zurückfinden ließ, später aber seine „Bewegungsfreiheit eingeschränkt“ hat . Mit diesen und ähnlichen Reminiszenzen aus dem gewöhnlichen Alltag erntet Evertsbusch viel Zustimmung, sei es in der Satire über den Top-Model-Diät-Wahn oder über „Lolita die Politesse“. Vom harmlosen Anfang über die ironische Wendung bis hin zu einer fiesen Pointe bieten seine Stücke eine erfrischende Dramaturgie.

Stefan Reusch

Die Variante des wortkünstlerischen Kabaretts pflegt bis zur Perfektion Stefan Reusch. Er ist langjährig bei SWR 3 für satirische Beiträge zuständig und insofern auch ein versierter Sprecher. Ihm gelingt es, die Wörter so kunstvoll zu verdrehen, bis ihnen dadurch ein Hintersinn abgewonnen wird. Ob er uns Deutsche als „Anonyme Melancholiker“ bezeichnet oder zusammen mit Merkel „auf der Suche nach der verlorenen Mundwinkelkonstante“ – es ist urkomisch und erhellend zugleich. Eine spezielle Rede aus Sicht der Autofahrer-Lobby spielt die Auto- gegen die Kinderhaltung aus, das Fortfahren gegen das Fortpflanzen.

Ein insgesamt sehr vergnüglicher Abend mit abwechslungsreichem Programm. Viel Kabarett und Niveau für wenig Geld!

(Fotos: © porzerleben.de)

Eintritt 5 Euro

Weitere Termine: 6. Mai, 10. Juni.