Leidenhausener Straße 56

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Geschichte des Gebäudes[Bearbeiten]

Südlich des Ortes Eil an der Straße zum Gut Leidenhausen errichteten der Ackerer Wilhelm Bröhl (1831-1892)[1] und seine Frau Katharina, geb. Müller, ein Haus. Ende Juli des Jahres 1892 verstarb Wilhelm. Die Witwe verkaufte im Jahr 1904 Ackerflächen an Andreas Meller. 1905 erhielt das Gebäude die Hausnummer Leidenhausener Straße 18. Katharina Bröhl und ihr Sohn Wilhelm jun. vergrößerten im Jahr 1909 das Haus zu einem repräsentativen Wohn- und Gasthaus. Zunächst durften sie nur alkoholfreie Getränke anbieten. 1913 wird Wilhelm Bröhl jun. als "Ackerer und Kiesgrubenbesitzer" geführt.

Inserat, Rheinischer Merkur, 20. und 23. 2.1917

1917 wurde er dann zum Kriegsdienst eingezogen (siehe rechts). Nach seiner Heimkehr nahm er den Gaststubenbetrieb wieder auf, betrieb aber auch weiterhin LAndwirtschaft. Zum 1. Oktober 1920 erhielt er die volle Wirtschaftskonzession und durfte nun auch alkoholische Getränke ausschenken. Ab 1931 führt ihn das Adressbuch nur als Landwirt, von 1933 bis 1935 dann "ohne Gewerbe".

Rheinisch-Bergische Zeitung v. 28.1.1939

Im Jahr 1933 übernahm Heinrich Pasqua das Gasthaus und führte es die nächsten Jahre. 1938 nennt ihn das Adressbuch dann unter dieser Adresse nur als "Schlosser", jedoch zeigt ihn der Januar 1939 auch als Wirt (siehe rechts). Nachdem die Jahre 1936 bis 1938 keinen "Bröhl" verzeichnen, wohnte ab 1939 der Kraftwagenfahrer Heinrich Bröhl in dem Haus.

1951 und 1960 leben in dem Haus überwiegend Arbeiter und Rentner, ein Gastbetrieb ist nicht vorhanden. Zwischen 1951 und 1960 erhält das Gebäude die neue Adresse Leidenhausener Straße 56. 1992 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt.

Inhaber / Pächter[Bearbeiten]

  • - 1892 Wilhelm und Katharina Bröhl, geb Müller
  • 1892-1909: Witwe Katharina Bröhl und Sohn Wilhelm jun.

Gasthaus

  • 1909-1916: Witwe Katharina Bröhl und Sohn Wilhelm jun.
  • 1917-1930: Wilhelm Bröhl
  • 1933-1939: Heinrich Pasqua (Pächter)

Wohnhaus

  • 1939 - nach 1951: Heinrich Bröhl[2]

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

(Text)

  1. Er stammte aus Oberzündorf und war Sohn eines Tagelöhners.
  2. 1960 wohnt H.B. bereits in der Kasparstraße.