Kleine Porz-Statistik 2013: Bevölkerung

Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik versorgt uns mit Daten über Köln.  Sie sind auf dem Stand vom 31.12.2013 (in Klammern: 2010). Köln gliedert sich in neun Stadtbezirke, von denen drei rechtsrheinisch liegen: Mülheim, Kalk und Porz. Zum Bezirk Innenstadt gehört auch Deutz. Köln hat 1,044 (1,027)  Mio. Einwohner, davon 1,035 (1,007) mit Hauptwohnsitz. Von allen Einwohnern leben 386.137 (376.000) rechtsrheinisch.

Bevölkerungsdichte in Porz

Bevölkerungsdichte in Porz

Der Stadtbezirk Porz ist mit 78,92 km² flächenmäßig der größte Bezirk von Köln. Eil als größter Kölner Stadtteil mit 16,25 km² und Grengel mit 10,66 km² tragen mit ihren Waldfächen besonders zu dieser Ausdehnung bei.

Der Stadtbezirk Porz hat 109.827 (107.469) Einwohner. 17 Prozent der Einwohner, rund 18.700 Personen, sind unter 18 Jahre alt. Der Porzer ist  durchschnittlich 43,4 Jahre alt, 2010 lag der Duchschnitt noch bei 42,8 Jahren. Das liegt über der Zahl für Gesamt- Köln (42 Jahre). Deutsche Einwohner sind mit 44,3 Jahren im Schnitt deutlich älter als ausländische Einwohner mit 38,9 Jahren. Die jüngsten Stadtteile sind Gremberghoven (38,6 Jahre) und Libur (39,4 Jahre). Die ältesten hingegen Zündorf (45,3 Jahre), Westhoven (45 Jahre), Lind und Elsdorf (je 44,7 Jahre).

Durch viele Neubaugebiete war die Porzer Bevölkerungsentwicklung in den letzten drei Jahren ansteigend.  Besonders im Zentrum, in Elsdorf und in Ensen kletterten die Zahlen. Die meisten Einwohner leben im Zentrum (14,5 tsd.), in Urbach (12,2 tsd.), in Zündorf (11,9 tsd.) und in Poll (11,3 tsd.). Am dichtesten besiedelt ist hingegen Finkenberg (8,8 tsd. Einwohner; Quote 10,6 tsd./qkm), gefolgt von Urbach (5,3 tsd./qkm). In Finkenberg wohnen die Menschen fast so dicht wie in der Altstadt Süd.

Insgesamt gab es im Jahr 2013 knapp 51.268 Haushalte (2010: 49.982) im Stadtbezirk Porz, darunter 21.100 Einpersonenhaushalte. Das sind 40,4 Prozent. Der Kölner Durchschnitt beträgt hingegen 50,1 Prozent. Einen Wert über 50 Prozent erreicht kein Porzer Stadtteil. In Finkenberg und Libur gibt es weniger als 30 Prozent Einpersonenhaushalte.

Für das Jahr 2025 wird eine Einwohnerzahl von 107.000 Personen prognostiziert. Rückgänge sind für Ensen, Grengel, Eil, Urbach, Wahnheide und Finkenberg zu erwarten. Zuwächse für Westhoven, Zentrum, Wahn, Zündorf und Langel.

Die Porzer sind kulturell vielfältig.

37,9 Prozent aller Einwohner in unserem Bezirk haben einen Migrationshintergrund, der Kölner Durchschnitt liegt bei 34,8 Prozent. In der Gruppe der unter 18-Jährigen ist es mit 54,5 Prozent mehr als jeder Zweite. In Finkenberg haben 80 Prozent, in Gremberghoven 62,7 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund. In Langel sind dies 13,4 Prozent, in Libur 17,3 Prozent.
Knapp 8.400 Einwohner sind Aussiedler, damit sinken diese Zahlen. Rund 7.800 Einwohner haben einen türkischen Migrations-Hintergrund. Die Porzer Migranten sind integriert: 13.500 Personen wurden eingebürgert, 84,1 Prozent aller Migranten im Bezirk Porz haben einen deutschen Pass.

Mit ausländischem Pass sind die folgenden Nationen stark vertreten: 4.348 Türken, 2.626 Asiaten, 1.553 Italiener, 1070 Polen, 969 Griechen, 739 Afrikaner, 136 Portugiesen, … In Finkenberg haben 40,8 Prozent aller Migranten eine ausländische Staatsangehörigkeit, in Gremberghoven 39,5 Prozent.

11.240 Porzer Haushalte (21,5 Prozent) haben Kinder. Der Kölner Durchschnitt liegt bei 18,4 Prozent. In Libur leben in knapp 34 Prozent aller Haushalte Kinder. In Gremberghoven, Finkenberg, Elsdorf, Wahn und Langel sind Kinder in jedem vierten Haushalt (25 bis 30 Prozent). In Westhoven, Wahnheide und Lind liegt dieser Anteil unter 20 Prozent.

963 Baby wurden 2013 in Porz geboren. Die Geburtenrate ist in Gremberghoven (15,4 Geburten je 1.000 Einwohner) und Libur (13,6 Geburten) am höchsten, gefolgt von Elsdorf (11,6)  und Wahn (10,6). Im Durchschnitt ist eine Mutter in Gremberghoven bei der Geburt des ersten Kindes 24,9 Jahre alt, in Zündorf 31,4 Jahre. Eher jung sind die Mütter im Schnitt auch im Grengel (25,8 Jahre) und in Finkenberg (26,5 Jahre), eher älter in Wahn (31,1 Jahre) und in Ensen (31 Jahre). 2.425 Frauen im Stadtbezirk Porz sind alleinerziehend. Alleinerziehede Männder gibt es auch, es sind 262.

37,5 Prozent aller Einwohner des Stadtbezirks Porz sind katholisch, 17,4 Prozent evangelisch. Damit stieg der Anteil der evangelischen Personen leicht an, der der Katholiken snk hingegen leicht.  In Libur erreicht der Anteil der Katholiken 51 Prozent, in Langel 48,4 Prozent. In Wahnheide sind 21 Prozent aller Einwohner evangelisch, in Langel 20,3 Prozent.

9.288 Personen in unserem Stadtbezirk haben sich scheiden lassen, dies sind 8,5 Prozent der Einwohner. In Wahnheide sind 9,8 Prozent aller Einwohner geschieden, in Lind 9,5 Prozent. In Libur hingegen nur 6,8 Prozent.

Teil 2 der kleinen Porz-Statistik finden Sie übrigens hier, auch Teil 2 wird demnächst auf die Daten von 2013 aktualisiert.

  1 Kommentar zu “Kleine Porz-Statistik 2013: Bevölkerung

  1. 21. März 2010 um 14:09

    sehr informativ und interessant

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