Stadtbibliothek veröffentlicht Hunderte Geschichten von Geflüchteten

Omar Al-Matroud in der Stadtbibliothek Köln (Foto: Stadt Köln)

Gemeinsam mit Bibliotheken aus Roskilde (Dänemark), Malmö (Schweden) und Athen (Griechenland) hat die Stadtbibliothek Köln in dem EU-Projekt „A Million Stories“ in den letzten zwei Jahren mehr als 600 Geschichten von Menschen gesammelt, die nach Europa geflüchtet sind. Es geht um Kindheit, Herkunft, Ausbildung, Wünsche und Hoffnungen – aber eben auch Not, Kummer, Flucht und Ungewissheit. Alle Geschichten – in Text, Bild, Ton und Film – sind in vielen verschiedenen Sprachen frei zugänglich abrufbar unter www.refugeelives.eu, unter www.refugeelives.eu/de auf Deutsch.

Ein Beispiel: Der junge Syrer Omar Al-Matroud erzählt: „Bis zu meinem zwanzigsten Lebensjahr lebte ich an einem Ort namens Yarmuk. Der Krieg zwang mich, meine Heimat zu verlassen. Ich hatte alles, was ein Mensch zum Leben braucht. Meine Familie gehört zur mittleren Schicht, wie die meisten Menschen aus Syrien. Wir sind fünf Geschwister, alle sind Akademiker, außer mir. Ich konnte mein Studium nicht beenden, wegen des Krieges. (…)“ Die ganze Geschichte ist hier nachzulesen.

Die Geschichten stehen unter einer Creative-Commons Lizenz, eine Nachnutzung ist möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.stbib-koeln.de/amillionstories .

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