Karl-Heinz Tillmann

just sitting, and watching the wheels … https://wahnheide.de

„Noch jemand ohne Fahrschein ?“

Ein Nostalgiekurs für die KVB ?

„Die Zick vun d´r 3, op d’r Linie 2, die es schon zick langem, zick langem vorbei. Des morjens, do fuhr mer zosamme erus, hück fährt nur noch einer, de Bahn oder Bus …“!

So trauerten bereits vor über 30 Jahren die Bläck Fööss dem guten alten Schaffner nach, der bei den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) aus betriebswirtschaftlichen Gründen geopfert wurde.

Porzer Ansichten: Auf “Gut Leidenhausen”

Wohin in Porz an schöneren Tagen ? Wer es ruhig und beschaulich mag und obendrein die freie Natur liebt, dem sei ein Besuch auf dem Gutshof Leidenhausen in Porz-Eil geraten.

Gut Leidenhausen

Das Gut Leidenhausen ist ein altes Rittergut, das erstmals 1329 erwähnt wurde. Hier findet man ein Wildgehege für Schwarz- und Rotwild, eine Greifvogelschutzstation, eine Waldschule, Liegewiesen, ein großer Sandspielplatz, diverse Grillplätze und ein großer Parkplatz. Auf etwa 12 km Wanderweg kann hier jeder Natur “live” nach Herzenslust erleben.

Die Greifvogelschutzstation der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V., die in den 60er Jahren eingerichtet und der Öffentlichkeit im April 1972 zugänglich gemacht wurde, beherbergt zahlreiche Wildvögel, die hier bestens versorgt sind. 1994 übernahm die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. die Greifvogelstation und rettete sie dadurch vor der damals drohenden Auflösung.

Oder schauen Sie doch einmal im „Haus des Waldes“ hinein. 1982 wurde es in einem Gebäudetrakt des Hofgutes eröffnet. Schon vor dem Museum hat man ein Zeichen gesetzt, dass in der Natur leider längst nicht mehr alles im Lot ist. Der Stubben einer 300 Jahre alten Ulme, die im Vorort Weiler von Käfern vernichtet wurde, erinnert an das Ulmensterben und die Tatsache, dass Ulmen seit der Dürre von 1976 aus Kölns Stadtwäldern verschwunden sind. In einem kleinen Raum im Erdgeschoss und im rechten sowie linken Teil des Eingangsbereiches und in einem Obergeschosses wird durch Ausstellungsstücke und Bilder die Waldentwicklung über viele Millionen Jahre hinweg dokumentiert. Am eindrucksvollsten sind dabei auf den ersten Blick der 200 Millionen Jahre alte, versteinerte Stamm eines Baumes aus Arizona und die ebenfalls versteinerte Baumscheibe einer 60 bis 70 Millionen Jahre alten Eiche aus Washington, Oregon, die so blank poliert wurde, dass sie fast wie ein riesengroßer Edelstein wirkt.

Vielleicht verschafft Ihnen der Freizeitfilm über einen Besuch auf Gut Leidenhausen genügend Impressionen, die Lust auf einen Ausflug nach Porz-Eil machen.Viel Spaß …

Zum Video

PORZERLEBEN statt „Anzeigen-Journalismus“

Mit freier Berichterstattung hat das nichts zu tun ?

„Wie kostenlose Stadtteilblätter “auf ihre Kosten” kommen, hat mit freier Berichterstattung und Öffentlichkeitsinformation mit journalistischem Anspruch nichts zu tun“, zeigen sich frustrierte Pressebeauftragte in vielen Vereinen und Interessengemeinschaften zunehmend verärgert über „Zensurpraktiken in den kommerzorientierten Redaktionen“ dieser Printmedien.

Mieterhöhung durch Hochwasserschutz

Kölns Mietern und Hausbesitzern könnte bald eine dicke Überraschung drohen: Bei den nächsten Abwassergebührenbescheiden muss mit noch deutlich höheren Abgaben für die Kanalbenutzung gerechnet werden, die unsere Wohnnebenkosten weiter anwachsen lassen.

Grund dafür ist die Sicherung des Rheines durch Hochwasserwälle und Hochwasserwände in Auswirkung eines Hochwasserschutzkonzeptes, das sich seit der Planung im Jahre 1996 zu einer bedrohlichen Kostenfalle für den städtischen haushalt entwickelt hat.

Luftwaffenkaserne Wahnheide

Mit dem Tag der offenen Tür am 12. August 2007 erinnerte die Bundeswehr an die Übernahme des Fliegerhorstes Wahn vor 50 Jahren.

Am 18. Juli 1957 wurde der militärische Teil des Flughafens von der Royal Air Force an die Luftwaffe übergeben. Von hier aus wurde der Aufbau der Luftwaffe vorangetrieben.