Karl-Heinz Tillmann

just sitting, and watching the wheels … https://wahnheide.de

SPD erinnert an „Ben Wisch“: Jochen Ott legt Kranz nieder

Zu Ehren und zum Andenken an einen großen deutschen Politiker hat der Kölner SPD Vorsitzende und Stellvertretende Landesvorsitzende der NRWSPD Jochen Ott „für die gesamte deutsche Sozialdemokratie“ am Grab von Hans-Jürgen Wischnewski auf dem Kölner Friedhof Melaten einen Kranz niedergelegt.

Mit dabei waren langjährige politische Weggefährten von Hans-Jürgen Wischnewski, wie der ehemalige OB Norbert Burger, Erich Henke und Anke Brunn.

Stadtbahn-Pfusch: Ex-Dezernent bestreitet Organisationsverschulden der Stadt

Eine nicht gegründete „Fahrwegegesellschaft“ sollte eigentlich das Überwachungsmanagement garantieren:

Die „Personalanforderung des Amtes (für Brücken und Stadtbahnbau) zur sicheren Überwachung“ sei „mehrfach Gegenstand von Unterredungen im Verwaltungsvorstand unter Federführung des Oberbürgermeisters Schramma, und zwar sowohl auf Dezernenten-Ebene als auch bei Verhandlungen mit der KVB“ gewesen, stellte Kölns Ex-Baudezernent Bela Dören jetzt in einer Stellungnahme heraus.

Mitmachen: Alle Fragen zum Pfusch beim U-Bahn-Bau

In Zusammenhang mit den Unregelmäßigkeiten und Tricksereien beim Bau der Nord-Süd-Bahn – insbesondere wegen des Pfuschs an der zukünftigen Haltestelle Heumarkt – wird es in den nächsten Wochen immer wieder Sitzungen des Hauptausschusses des Rates und der Gremien der KVB geben.

Haben Sie Fragen an die Verantwortlichen der Baufirmen, der KVB oder der Stadtverwaltung ?

Geld für Jugendtreff Senkelsgraben

Ein neues Freizeitangebot für Jugendliche über 14 Jahre wird jetzt in Köln-Porz (Wahnheide) auf dem Gelände des Bauspielplatzes am Senkelsgraben verwirklicht.

Auf dem 6.500 qm großen Grünzug neben dem A59-Lärmschutzwall mit Aufenthaltcontainern nebst Streetballanlage, Bolzplatz und Tischtennisplatz hat der Förderverein Bauspielplatz am Senkelsgraben eine Menge zu bieten. Und dies nicht nur für den satzungsgemäßen Spielbetrieb, der die Öffnung für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren von März bis November – in den Ferien täglich von 12 bis 18 Uhr inklusive Mittagsmahlzeit – vorsieht.

„Seit Oktober letzten Jahres haben wir ein Modellprojekt „14 Plus“ unterstützt, in dem wir gemeinsam mit der Stadt (Bezirksjugendamt Porz) und mit finanzieller Hilfe der Karl-Bröcker-Stiftung Jugendliche über 14 Jahre zum Freizeittreff mit Bezirksjugendpflegern und Streetworkern auf unseren Bauspielplatz einladen“, so Fördervereinsvorsitzende Marion Tillmann.

In der dreimonatigen Testphase standen die Tore zum Bauspielplatzgelände freitags von 18 Uhr bis 22 Uhr für über 14jährige Jugendliche offen, die das neue Angebot als Freizeittreff seitdem in zunehmendem Maße nutzen. An manchen Abenden kommen bis zu 20 Jugendliche vorwiegend aus Wahn, Wahnheide und Lind zu den beiden Betreuern am Senkelsgraben.

„Wegen der weiterhin bestehenden Nachfrage für Freizeitangebote dieser Altersgruppe haben wir als Förderverein die ganzjährige Ausweitung des Modellprojektes beantragt und zu diesem Zweck nun die schriftliche Förderzusage der Karl-Bröcker-Stiftung zur Übernahme der anfallenden Personalkosten in Höhe von 6.240 Euro erhalten“, bestätigt Geschäftsführer Karl-Heinz Tillmann die Fortsetzung des Wahnheider Jugendtreffs.

Die Karl-Bröcker-Stiftung mit Sitz in Lippstadt („Zukunft für Kinder“) wurde 1999 als gemeinnützige Stiftung gegründet, deren Zweck es ist, hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu fördern.

Nun hofft der Förderverein, auch das reguläre Spielangebot für die Kinder unter 14 Jahre mit Ferienmittagsmahlzeit aufrechterhalten zu können, sofern die Stadt ihren anteiligen Betriebskostenzuschuss für den Bauspielplatz leistet. Eine schriftliche Bewilligung des städtischen Regelförderbeitrages steht zwar noch aus; die neue Spielsaison 2010 beginnt dennoch mit Öffnung des Spielplatzes ab Montag, dem 01. März zunächst von 15 bis 18 Uhr, in den Ferien dann täglich von 12 bis 18 Uhr.

Besuchen Sie den Bauspielplatz Senkelsgraben Wahnheide

Pfusch beim U-Bahnbau: „Der werfe den ersten Stein“

Kontrolle Fehlanzeige: In Köln baut man für rd. 1 Mrd. Euro eine Stadtbahn im Untergrund, und keiner weiß, was auf der Baustelle eigentlich abläuft. Da werden Sicherungseisen „von der Baustelle zum Schrotthändler“ verramscht, Betonmindermengen verbaut und überschüssiger Zement anderweitig zu Geld gemacht, und Stahlträger verschwinden, weil niemand hinguckt. Die Umstände des Archiveinsturzes vor knapp einem Jahr und die Erkenntnisse über Mängel in der Bauaufsicht des Kölner Nord-Süd-Stadtbahnbaus nehmen immer groteskere Züge an …

„Beste Bildung, Heuschrecken und Enteignung“

NRW-Landtagswahlkampf:

In Köln-Porz hat der Landtagswahlkampf längst begonnen: Kein Wunder, denn ausgerechnet hier treffen die beiden Kölner Parteivorsitzenden von SPD und CDU direkt aufeinander, weil beide den Porz/Poller und Brück-Merheimer Wahlkreis für sich gewinnen wollen. Jochen Ott, SPD-Chef und immerhin Stellvertretender Landesvorsitzende der NRWSPD ist siegesicher, seinem Kontrahenten Jürgen Hollstein den Wahlkreis „abzunehmen“:

„Ich werde diesen Wahlkreis direkt gewinnen, und wir gehen mit einem starken Team und den besseren Konzepten in den Wahlkampf“, so Jochen Ott jetzt bei einem Empfang im Porzer Bezirksrathaus.  

MdB Martin Dörmann mit dem Landtagskandidaten Jochen Ott