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Neue Verkehrsführung für die Bauerschließung am Wahner Bahnhof

Auf Initiative der CDU-Fraktion hat die Bezirksvertretung Porz in einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag der beiden großen Fraktionen einstimmig beschlossen, die Verkehrsführung am Bahnhof Wahn zu ändern.

„Die zurzeit stattfindende Bauerschließung des Bebauungsgebietes am Bahnhof Wahn durch die Straßen “Burgallee” und “Auf dem Düppel” hat sich insgesamt als unakzeptabel, wenig durchdacht und völlig unpraktikabel dargestellt. Aus diesem Grund haben wir die sofortige Schließung der Straßen „Auf dem Düppel“, „Burgallee“ und „Poststraße für den Baustellen-, Handwerker und Zuliefererverkehr beschlossen“, so das zuständige Wahner CDU-Ratsmitglied Dr. Nils Helge Schlieben.

„Der gesamte Bau- sowie Bauerschließungsverkehr soll ab jetzt nur noch über die schon existierende Straße „Am Bahnhof“ geführt und abgewickelt werden. Durchgangsverkehre von der Straße „Am Bahnhof“ zu den Straßen „Auf dem Düppel“ und „Burgallee“ sind laut unserem Beschluss nicht zulässig. Ein Ortstermin unter Beteiligung der zuständigen Verwaltungsstellen, des Bauträgers sowie Vertretern der betroffenen Anwohner soll zügig stattfinden“, führt die CDU-Bezirksvertreterin Birgitt Ogiermann die betroffenen Beschlüsse aus.

Auf Akzeptanz der Bezirksvertretung stieß der Vorschlag des Bauträgers den PKW-Verkehr der neuen Anwohner im Wohngebiet am Bahnhof Wahn bis zu Fertigstellung der so genannten Nordanbindung im nächsten Jahr vorübergehend über die Straßen „Auf dem Düppel“, „Burgallee“ und „Poststraße“ zu führen.

Parkhaus Wahner Bahnhof erst 2013?

Schon 2007 wurden die ersten Gelder für das P&R-Parkhaus am Wahner Bahnhof bereitgestellt. Doch Entspannung in der Parksituation wird es wohl erst in zwei bis drei Jahren geben.

Die 300 Parkplätze lassen nach Mitteilung der CDU Wahn auf sich warten, weil, so Ratsmitglied Dr. Nils Helge Schlieben, die Preisvorstellungen der Deutschen Bahn für das Grundstück bisher „völlig überzogen“ waren. Inzwischen liegt ein Wertgutachten vor, eine Einigung zwischen Stadt und Bahn erscheint denkbar. Doch die KVB rechnet mit einen Planungsvorlauf und einer Bauzeit von insgesamt 22 bis 28 Monaten.

Für die Zwischenzeit möchte die CDU, dass weitere provisorische Parkplätze geschaffen werden. Ihr Antrag, die bisherigen Plätze zu asphaltieren und die Parkfläche des ehemaligen Grundstückes der Gärtnerei Sippel kostenlos zu öffnen, wird im März in der Bezirksvertretung Porz behandelt.