Zum Schwan

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AK-Ausschnitt um 1951, Verlag Josef Pohlen

Geschichte des Gebäudes[Bearbeiten]

In Urbach gründete Johann Lehn (1791-1842) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Gasthaus Zum Schwan im Haus Urbach Nr. 51. Er war ein Sohn des Urbacher Ackerers Gerhard Lehn und zweimal verheiratet. Als "Wirthshause zum Schwanen bei dem Wirthe Werner Lehn in Urbach" erwähnt die Kölnische Zeitung 1852 das Gasthaus erstmals[1]. Werner Lehn (*1815) war der Sohn von Johann Lehn. Unter der Adresse An der Chaussee 131[2] führte der Spezereihändler, Wirt und Ackerer Wilhelm Rodenbach mindestens zwischen 1884 und 1891 das Gasthaus. Eine Fotografie zeigt um 1910 sein Gebäude als Gastwirtschaft und Kolonialwarenhandlung. Ab dieser Zeit trug das Gasthaus die Adresse Frankfurter Straße 74. Das Fachwerkgebäude war an seiner Vorderfront mit Schiefer verkleidet. Seine Witwe führte das Lokal um 1913 unter der Adresse fort, ihr Sohn Willy wurde jedoch Pfarrer, Daher übernahm Willy Büllesfeld das Gasthaus.
Am 20. Juni 1970 schloß die Gaststätte[3] und wurde Anfang September 1971 abgerissen[4]. Heute steht an dieser Stelle, etwas zurückgesetzt, ein Wohn- und Geschäftshaus Waldstraße 2.

(Vertiefung erwünscht)

Wirtsleute[Bearbeiten]

  • bis 1842: Johann Lehn
  • 1842 bis nach 1852: Werner Lehn
  • später: Johann Lehn
  • vor 1884 bis nach 1910: Wilhelm Rodenbach
  • um 1913: Witwe Rodenbach
  • Willy Büllesfeld
  • 1927 - um 1951: Eheleute Peter Büllesfeld
  • um 1952 - 1970: Willy "Büll" und Anne Büllesfeld

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

  1. Kölnische Zeitung v. 4.7.1852
  2. Greven's Adreßbuch für die Städte Mülheim a. Rh. und Kalk sowie den Kreis Mülheim a. Rh. Köln 1891
  3. vgl. KStA v. 20.6.1970.
  4. vgl. KStA Porz v. 9.9.1971 (mit Fotos)