Maarhäuser Weg
Historisches[Bearbeiten]
Diese Verbindung von der Frankfurter Straße zur Eiler Straße gab es als Fußpfad schon im 19. Jahrhundert. Er verschwenkte allerdings seit Bestehen der Dynamitfabrik hinter dieser etwas nach Süden, um dann zurück auf die heutige Straßenführung zu gelangen. Nach 1933 wurde die Bezeichnung von Maarhäuser Weg in Peter-Hermann-Straße umbenannt. Es war eine Zusammensetzung aus den zwei Vornamen von einerseits Gutsbesitzer Peter Mülhens und andererseits dem Bürgermeister Hermann Oedekoven. Nachdem der Bürgermeister Ende des Jahres 1940 unrühmlich aus seinem Amt schied, wurde die Straße noch vom NS-Gemeinderat am 1.12.1943 in Maarhäuser Weg zurückbenannt.
Ein Ausbau zu einer Fahrstraße fand 1937 statt, denn die Verbindung sollte auch Porz an die Reichsautobahn (Auffahrt Königsforst, damals wie heute) anbinden. Zu diesem Zeitpunkt mündete die Steinstraße noch nördlich auf die Frankfurter Straße, es bestand also keine Kreuzung. Bis in die Gegenwart stehen am Maarhäuser Weg keinerlei Wohnhäuser. Die Straße hat auch die Bezeichnung L99.
Straßenabschnitte[Bearbeiten]
- ab Frankfurter Straße in Verlängerung der Steinstraße bis Rudolf-Diesel-Straße; 1 (N) 2 (abgerissen, S)
- als Unterführung der A59 bis Hansestraße
- bis Theodor-Heuss-Straße / Eiler Straße
Historische Bauwerke[Bearbeiten]
- Abschnitt 1: Dynamitfabrik Eil, später Fabrik Elektrischer Zünder