Grengeler Mauspfad 3
Historie[Bearbeiten]
Am Mauspfad vor dem nördlichen Tor des Schiessplatzes befand sich bereits seit Mai 1879 ein Gasthaus unter der Adresse Wahn Nr. 165a. Die Wirtsleute waren Heinrich Siegburg und seine Frau. Im Februar 1893 übernahm der Schwiegersohn Leonard Verpoorten mit seiner Frau Margareta geb. Siegburg, bisher von Beruf Maurermeister, das Gasthaus und die Lizenz. Verpoorten starb um 1905, Margareta heiratete erneut und führte mit ihrem Ehemann Peter Greuel ab Januar 1906 das Gasthaus. Es trug ab 1928 die Adresse Mauspfad 57, ab 1932 die Hausnummer 81. Peter Greuel führte das Gasthaus bis mindestens in das Jahr 1939 fort.
Nach dem Krieg mietete im Januar 1946 vorübergehend die neu eingerichtete Vermögensstelle Wahn Räume im Gebäude für sich an. Sie sollte nach den Weisungen des Kölner Oberfinanzpräsidenten die Liegenschaften der Kaserne Wahn und von den Alliierten nicht genutzte Teile der Wahner Heide im Einklang mit den Besatzern verwalten. Sie führte ab April 1946 vorübergehend den Namen "Abwicklungsstelle für das Reichsvermögen, Wahn" (AfR) und übernahm nun die Verwaltung aller Wehrmachtsliegenschaften in der Gemeinde Porz.
1951 ist unter der Adresse Mauspfad 81 Nikolaus Bruxmeier als Gastwirt eingetragen, 1960 führen Nikolaus Wild und Christine Bruxmeier die Gaststätte gemeinsam. Im Jahr 1970 lautet die Adresse nun Grengeler Mauspfad 3.
Wirtsleute[Bearbeiten]
- 1879-1892: Heinrich Siegburg
- 1893-1905: Leonhard und Margareta Verpoorten
- 1905- nach 1939: Peter und Margareta Greuel
- um 1951: Nikolaus Bruxmeier / Bruchsmeier
- vor 1960 bis nach 1970: Nikolaus Wild und Christine Bruxmeier
Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]
Krix, Benno: Zwischen Schiessplatz und Autobahn, Teil 1. Rechtsrheinisches Köln 32.2007