Annastraße

Aus porzerleben.de/porz-wiki

Beschreibung[Bearbeiten]

Die späte Baugeschichte der Annastraße ist noch zu klären. Als unbebauter, rund 130 Meter langer Weg ist ein erstes Teilstück nach dem Bau der Gremberghovener Straße zwischen 1925 und 1933 angelegt worden. Der Weg reichte bis zu einer Verbindung, die heute nicht mehr vorhanden ist (s.u.). Der Ausbau und die Verlängerung bis kurz vor die Gilgaustraße erfolgte zwischen 1952 und 1955. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Wohnbebauung, hingegen enstand seit ca. 1950 im Westen nahe der Eisenbahntrasse und der Westhovener Straße eine Kiesgrube, die ab ca. 1957 eine Tiefe erreichte, dass sie voll Grundwasser lief. Diese Grube wurde Mitte der 1960 Jahre wieder verfüllt. Die Wohnbebauung beginnt erst Anfang der 70er Jahre, 1971 waren die Hausnummern 1 bis 27 vergeben.

Die Benennung der Straße mit einem weiblichen Vornamen folgt dem Vorbild der Elisenstraße im Viertel. Die Straße beginnt an der Gremberghovener Straße und reicht bis zur Trasse der Straßenbahn 7. Dahinter wird sie durch die Evastraße fortgesetzt. Im Westen reichen die Hausnummern von 1 bis 35. Im Osten sind nur die Nummern 10 bis 14 vergeben. Im Westen münden die Sackgassen Heinrich-Renard-Straße, Christinenweg und Ricmudisweg ein. Im Westen sind es die Sackgassen Theodor-Schnitzler-Weg und Leonorenweg.

Historische Abzweige[Bearbeiten]

Noch 1951 endete die Straße an einer heute vollständig überbauten, sehr alten, unbebauten Nord-Süd-Verbindung. Dieser Weg ist bereits in der Tranchot-Karte von 1801 verzeichnet, begann an der Kreuzung Elisenstraße / Kölner Straße / Hohe Sraße, querte die Annastraße in Höhe der heutigen Hausnummern 11/14. Danach querte er die Straßenbahntrasse in Höhe des heutigen Leonorenwegs 15, um vor dem Rangierbahnhof Gremberg nach Westen abzuknicken und an seinem Ende auf die Gilgaustraße zu stoßen. Dieser Weg wurde zwischen 1951 und 1955 südlich der Bahntrasse aufgehoben.