CDU-Fraktion kritisiert Schulentwicklungsplan

Ende Februar 2011 hat die Verwaltung der Politik den Integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplan Köln 2011 vorgestellt. Das Porzer CDU-Ratsmitglied Dr. Nils Helge Schlieben, gleichzeitig schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, äußert hierzu heftige Kritik: „Was die Verwaltung uns vorgelegt hat, ist in keiner Weise ausreichend für eine seriöse Planung, die sich an dem Bedarf und dem Nachfrageverhalten von Eltern und Schülern orientiert.“

Schlieben hat daher Schuldezernentin Dr. Agnes Klein aufgefordert, bisher nicht vorgelegte wichtige Daten nachzureichen. „Eine stadtbezirksbezogene Analyse ist nicht ausreichend. Es ist vielmehr notwendig, die Entwicklung jedes einzelnen Schulstandortes in jedem unserer Veedel darzustellen und zu bewerten. Um über die weitere Planung und Entwicklung unserer Schulen fundiert und verantwortungsvoll beraten und entscheiden zu können, benötigen wir die Anmelde- und Schülerzahlen sowie die vorhandenen Kapazitäten für jeden Schulstandort. Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber Eltern und Schülern ernst und wollen und werden nicht an ihren Wünschen vorbei planen!“

Was die Plätze an Gymnasien angeht, gibt es in den einzelnen Stadtbezirken und Veedeln nach wie vor Nachholbedarf. Insbesondere in Ehrenfeld und in Deutz fehlen insgesamt über 150 Plätze. Die abgelehnten Schüler müssen nun auf ein anderes Gymnasium wechseln. In Zündorf und am Porzer Stadtgymnasium konnten insgesamt über 30 Schüler nicht aufgenommen werden, während am Wahner Ganztagsgymnasium noch freie Kapazitäten vorhanden sind. In anderen Stadtbezirken kann der Bedarf nur gedeckt werden, weil einzelne Gymnasien mehr Schüler aufnehmen als eigentlich vorgesehen.

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