„Rheinschwimmen nur mit den Grossen“ (1960)

Anläßlich der Todesfälle im Rhein beim Schwimmen, erlaube ich mir auf eine Geschichte aus der Webseite Poller Heimatmuseum, Heimatseiten Zündorf hinzuweisen, die das Schwimmen im vorigen Jahrhundert beschreibt.

Hier gab es – zumindest in Zündorf – eine allgemeine soziale Kontrolle und auch Fremde wurden auf die Gefahren hingewiesen – somit kam es hier trotz des vielfältigen Schwimmen im Rhein kaum Unfälle. Es gab sogar eine große Strandbadgaststätte (zuletzt betrieben von Willi Keller) an der „1. Kribbe“.
Als die Italiener um 1957 nach Zündorf kamen, hielten sich zwei Personen nicht an die Warnungen von uns Kindern – sie gerieten an der zweiten Kribbe in einen Strudel und ertranken….

An der ersten Kribbe gab (gibt?) es neben dem Buhnenkopf ein „Bombenloch“ – dies mieden wir weil es große Temperaturunterschiede zum anderen Wasser gab und zudem noch einen Strudel am Buhnenkopf…

Die vollständige Geschichte und weitere Erinnerungen aus dem alten Zündorf von Hans Burgwinkel finden Sie hier (Geschichte 9 „Die Grossen / Schwimmen lernen“).

Der Autor, „Hans“ (auch Johann, Hansi oder – ungern – „Buddha“) Burgwinkel, wurde 1950 als Sohn von „Gretchen“ Burgwinkel und Johann Burgwinkel, Klempner und Dachdeckermeister in Köln-Porz- Zündorf geboren. Wuchs zunächst in der Schmittgasse, ab 1956 in der Marktstrasse auf. Väterlicherseits aus einer alten Köln-Poller Familie stammend, war er zudem regelmäßig – mehrfach wöchentlich – in Poll bei seiner Familie rund um das Poller Urgestein und Original „Panne-Schäng“. Nach einer „Wanderzeit“ wurde er 1974 in Poll heimisch und vielseitig aktiv. Anläßlich des 1000-jährigen Jubiläums von Zündorf hat er angefangen, kleine Geschichten aus Zündorf zu schreiben…auch als Anregung für andere, damit Geschichte(n) nicht in Vergessenheit gerät

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