Lutz Tempel

SPD wünscht Klärung zur Porzer Ufermauer

In der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 10. Dezember 2015 wird die SPD nochmals konkrete Fragen stellen zur möglichen Gestaltung am Porzer Rheinufer.
Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung bereits im August einstimmig aufgefordert, die Mauer wieder im historischen Stil herzurichten. Trotzdem ist nicht erkennbar, dass dies nun in Kürze umgesetzt werden kann. Vielmehr hat die Verwaltung die alte Mauer abreißen lassen, so dass die Böschung neben der Fußgängerzone nun frei steht.

Lutz Tempel

Lutz Tempel

Lutz Tempel, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt: „Wenn der jetzige Zustand nach Auffassung der Verwaltung der Verkehrssicherheit entspricht, was ja zuvor mit der Mauer angeblich nicht der Fall war, dann soll die Verwaltung das auch deutlich erklären. Zu fragen ist allerdings, warum ein möglicher Neubau aus statischen Gründen dann so extrem aufwendig sein soll. Wir haben daher den Eindruck, dass die Verwaltung mit allen Mitteln versucht, die historische Ansicht des Porzer Rheinufers zu torpedieren.“
Die SPD hat daher erneut Fragen an die Verwaltung gestellt, nach welchen Regelwerken eigentlich welche Lösungen erforderlich sind.

Porzer SPD trauert um Berta Bersch

Mit Betroffenheit und Trauer haben die Porzer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten vom Tod Berta Berschs erfahren. Die langjährige Vorsitzende des Langeler Ortsrings verstarb vor kurzem im Alter von 92 Jahren.
Der Porzer SPD-Vorsitzende Ingo Jureck würdigt das politische Engagement Berta Berschs: „Der SPD in Porz war Berta über viele Jahrzehnte eng verbunden. Sie nahm auch noch im hohen Alter an unseren Veranstaltungen teil und stand uns viele Jahre als „helfende Hand“ mit Rat und Tat zur Seite. Sei es im Bürgerbüro unseres früheren Bundestagsabgeordneten Volkmar Schultz oder beim Seniorenkaffee. Berta vertrat die Interessen der „kleinen Leute“ ebenso engagiert wie die Belange „ihrer“ Langelerinnen und Langeler. Solidarität war für sie keine „Worthülse“, sie lebte sie. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.“
Lutz Tempel, jahrelanger Wegbegleiter der aktiven Sozialdemokratin im SPD-Ortsverein Porz-Mitte, Zündorf ergänzt: „Auch im Ortsverein war sie eine treue Seele. Im Ortsteil Langel hat sie mit Beharrlichkeit und Ihrer zupackenden Art vieles auf den Weg gebracht. Ob das Wasserrad am Langeler Teich und den Erhalt des Dorfplatzes. Wir werden Berta vermissen. Ihrer Familie, die schon in den letzten Jahren ihre ehrenamtliche Arbeit fortgesetzt hat, wünschen wir Stärke und Kraft, um über den Verlust hinwegzukommen.“

Verkehrsverbesserung für die Adelenhütte

Mitte Oktober fand im Bereich Adelenhütte/Hauptstraße ein Fachgespräch der Verwaltung mit der Bezirksvertretung Porz und Vertreterinnen der Saint-Gobain-Glaswerke statt. In dem Gespräch ging es um den zuvor gestellten Antrag der SPD, sowohl Poststraße als auch Adelenhütte für den LKW-Verkehr zu sperren. Während des Gesprächs wurde seitens Saint-Gobain deutlich gemacht, dass eine ganztägige Vollsperrung logistisch schwierig sei, dass man jedoch prüfen wolle, ob die Transporte zumindest bis 8 Uhr morgens eine andere Route nehmen können. Dazu Lutz Tempel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD: „Wir finden es gut, wenn unsere Anregung auf einer freiwilligen Basis umgesetzt werden kann, und hoffen daher sehr, dass die Glaswerke diese Lösung zusagen können. Auch ist positiv, dass Grüne und CDU unseren Antrag mit übernommen haben, um ein deutliches Signal zu setzen.“

Im Endeffekt wurde der umformulierte Antragstext in der Bezirksvertretung einstimmig angenommen. Er beinhaltet neben der möglichen LKW-Ruhezeit eine Sanierung der Adelenhütte, um die Lärmbelästigung zu reduzieren, und einen Umbau der Kreuzung Adelenhütte  /Hauptstraße zur Reduzierung der Unfallgefährdung.

Flüchtlingsunterkunft Eil: SPD sorgt für klaren Fahrplan!

Im März hatte eine Allianz aus CDU, Grüne und Linke den Ankauf des gesamten Geländes, auf dem sich der ehemalige Praktiker Baumarkt in Eil befindet, für knapp 4 Mio € beschlossen. Die SPD hatte dieser Vorlage damals nicht zugestimmt, da trotz mehrfacher Nachfragen weder ein klares Konzept für den weiteren Umgang mit diesem Standort noch eine Begrenzung der Unterbringungskapazitäten von der grünen Umweltdezernentin Reker zu erhalten war. Vor dem Hintergrund der intensiven Debatte mit den Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld und der Nähe zu dem herausforderndem Sozialraum Finkenberg, will die SPD nicht das Risiko eingehen, dass mit dem zusätzlichen Erwerb des Bürogebäudes neben der Baumarkthalle ein Massenstandort entsteht.

Auch in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses konnte oder wollte Frau Reker kein Nutzungskonzept für das Gelände vorlegen, während sie die Anfrage der SPD bezüglich einer Ausweitung der Unterbringungszahlen ausweichend beantwortete. Gleichzeitig verlangte nun die CDU, entgegen der ausdrücklichen Empfehlung auch ihrer OB-Kandidatin Reker, eine völlige Beschränkung der Standortnutzung zum 30.06.2016, nachdem sie doch gerade selbst 4 Mio € zuzüglich der bereits investierten Umbaukosten von 1,5 Mio € ausgegeben hatte.

Auf Initiative der SPD hat der Hauptausschuss nun die Verwaltung mit der Prüfung und Bewertung der möglichen Nutzungsoptionen, ohne Erhöhung der Unterbringungsplätze, bis zum 31.08.2015 beauftragt.

Ein wichtiger Schritt für Porzity

In der Sitzung der Bezirksvertretung am 30. April 2015 wurde mit einstimmigem Beschluss der Teilaufhebung des bestehenden Bebauungsplans für Porz-Mitte zugestimmt. Dieser Bebauungsplan war 2013 beschlossen worden, um mögliche negative Entwicklungen durch den Leerstand zu verhindern.
Dr. Simon Bujanowski, Vorsitzender der Porzer SPD-Fraktion erläutert: „Nachdem die Stadt das Kaufhaus auf Intervention von Jochen Ott aufgekauft hatte und ergänzend die Machbarkeitsstudie zur Entwicklung der Porzer Innenstadt vorgelegt hat, ist der Bebauungsplan hinderlich. Er muss aufgehoben werden, um den nächsten Schritt in diesem Prozess gehen zu können und den Weg für die Neuplanung mit dem gewünschten Abriss des Gebäudes zu ermöglichen.“

Lutz Tempel

Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hatte sich im Anschluss an die öffentliche Vorstellung der Machbarkeitsstudie für die Variante B1 und somit den Abriss ausgesprochen. Dazu erklärt Lutz Tempel, örtlicher Bezirksvertreter der SPD: „Wir sind überglücklich, dass das jetzt so schnell geht.

SPD begrüßt ehrenamtliches Engagement

In der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde mitgeteilt, dass die Errichtung des Pavillon-Dachs an der Ufertreppe am Porzer Rheinufer nunmehr gesichert ist. Die Arbeitsleistung wird ehrenamtlich von zwei Handwerksbetrieben übernommen, das benötigte Material stellt die Stadt Köln bei.
Die Porzer SPD freut sich darüber, dass es so gelingt, den Pavillon wieder im historischen Stil herzurichten, obwohl dies der Stadt Köln aus finanziellen Gründen kaum möglich ist. Lutz Tempel, stellvertretender Vorsitzender der Porzer SPD-Fraktion, erklärt dazu: „Wir sind sehr froh, dass sich der Einsatz des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Willi Stadoll gelohnt hat, der sich über Monate bemüht hat, hier eine optimale Lösung für Porz zu entwickeln. Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen. Besonders bei ihm und bei den beteiligten Handwerkern möchten wir uns ganz herzlich bedanken.“
Die Sozialdemokraten hoffen nun, dass der Ausbau möglichst bald beginnt und hoffentlich deutlich schneller erfolgt als der Bau der Treppe selbst. Dieser hatte sich aus verschiedenen Gründen mehrfach verzögert.