Lutz Tempel

Porzer SPD benennt ihre Ratskandidaten

Auf ihrer letzten Vorstandssitzung sammelte die Porzer SPD die Kandidaturen für die Ratswahlkreise in Porz und Poll. Wie Stadtbezirksvorsitzender Ingo Jureck mitteilt, schlägt der Vorstand der Delegiertenkonferenz am 8. Juli folgende Kandidaten vor:

Für Poll, Ensen, Westhoven kandidiert wiederum Frank Schneider, für Eil, Gremberghoven und Finkenberg die Ratsfrau Monika Möller, für Porz-Mitte, Zündorf, Langel Lutz Tempel und für Wahn, Wahnheide, Lind, Libur Christian Joisten. Möller, Schneider als auch Tempel gehören bereits jetzt dem Kölner Rat an. Für Urbach, Grengel und Elsdorf stellen die Sozialdemokraten den Kölner Parteivorsitzenden Jochen Ott auf. Die Nominierung fiel bei allen Kandidaten einstimmig aus.

Stadtbezirksvorsitzender Ingo Jureck gibt sich zuversichtlich: „Damit haben wir ein Team mit Kompetenz und Erfahrung zusammengestellt, das im Stadtbezirk stark verwurzelt ist und die Kölner SPD-Ratsfraktion hervorragend verstärken wird. Im Kommunalwahlkampf kämpfen wir für den Gewinn aller fünf Direktmandate in Porz und Poll.“

Ein Gesamtkonzept soll schnell beschlossen und umgesetzt werden

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz begrüßt den im Verkehrsausschuss beschlossenen Antrag von SPD und Bündnis´90/Die Grünen zum Parkhaus am Bahnhof Wahn. „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen um eine baldige Realisierung dieses bereits seit langem geplanten Projekts mit dem heutigen Beschluss wieder ein deutliches Stück vorangekommen sind.“, zeigt sich der Porzer SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Joisten zufrieden. „Bereits im Rahmen der zurückliegenden Haushaltsplanberatungen haben wir uns dafür sehr stark gemacht“.

Der rot-grüne Antrag sieht vor, dass die Verwaltung kurzfristig verschiedene Punkte prüft und auf dieser Basis dem Verkehrsausschuss eine Beschlussvorlage zu Ankauf und Betrieb des Park & Ride-Parkhauses vorlegt. Die stellvertretende Vorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Susana dos Santos Herrmann hat sich dabei sehr für den Beschluss stark gemacht. „Uns war wichtig, dass wir nicht nur den Ankauf des Grundstücks beschließen sondern auch die Errichtung und vor allem den Betrieb des Parkhauses in den Blick nehmen. Und genau dafür haben wir noch wichtige Impulse gegeben, nämlich zum Beispiel zur Beschleunigung auch ein Kooperationsmodell mit einem privaten Investor zu prüfen sowie ein Bewirtschaftungskonzept zu erstellen.“, führt dos Santos aus.

Die Leitplanken breiter machen um Investoren anzulocken

Die Porzer SPD möchte in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Porz mit einem weiteren Antrag eine Beschleunigung und Intensivierung der Bemühungen um die Nachnutzung der Hertie-Immobilie sowie des Umfeldes mit Tiefgarage und Friedrich-Ebert-Platz erreichen.

Beantragt wird eine Änderung des Bebauungsplans mit dem Ziel, die Fläche der heutigen Hertie-Immobilie und des unmittelbaren Umfeldes städtebaulich neu zu ordnen. Dadurch soll eine möglichst große Bandbreite von Gebäudeanordnungen und Flächennutzung möglich werden, die eine teilweise Bebauung des Friedrich-Ebert-Platzes als ausdrücklichen Bestandteil des Bebauungsplans beinhaltet. Auch sollen Einzelhandelsflächen bis zu 10.000 qm, möglichst im Bestandsgebäude, zugelassen werden.

„Mit diesem Antrag wollen wir gegenüber potentiellen Investoren, aber auch gegenüber der Stadtverwaltung, deutlich machen, dass wir die „Leitplanken“ für eine zukünftige Nutzung des Areals möglichst breit machen. Damit können sich viele Investoren mit vielleicht sehr unterschiedlichen Ideen und Konzepten dieser wichtigen Flächen annehmen und wir zu einer schnellen Lösung für die nun schon viel zu lange vor sich hin vegetierenden Porzer City kommen.“, erläutert Fraktionschef Christian Joisten die Intention des Vorstoßes.

Gemeinsames Kinoerlebnis in Porz genossen

Vertreter der Porzer SPD haben das Filmangebot des kommunalen Kinos im Jugendzentrum Glashütte in Porz-Mitte genutzt, um sich gemeinschaftlich den Film „Die Mühen der Ebene“ anzuschauen, der in dieser Woche auf dem Programm stand. Der Film begleitet den jüngsten Bürgermeister Deutschlands aus Monheim ein Jahr lang bei seiner Arbeit, von der ersten Rede vor dem Kaninchenzüchterverein bis zu stadttragenden Ratsentscheidungen. Diese Gemeinsamkeiten weckten natürlich das besondere Interesse der SPD-Mandatsträger aus Porz und Poll.

„Dass wir überhaupt so eine wunderbare Möglichkeit haben, mitten in Porz einen Kinoabend zu erleben, verdanken wir der Initiative unseres Bezirksbürgermeisters Willi Stadoll.“, freut sich Christian Joisten, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Porz über das Angebot. „Dies war eines seiner zentralen Anliegen bei der letzten Kommunalwahl und konnte tatsächlich bereits im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Filmkunstkino „Filmpalette“ realisiert werden.“

Porzer Kunst- und Kulturtag

Am Samstag, 01. Juni 2013 findet von 11 bis 20 Uhr der erste Porzer Kunst- und Kulturtag statt. Dazu wird es sowohl im Porzer Rathaus als auch auf dem Rathausvorplatz und in der Fußgängerzone verschiedene kulturelle Events geben.

Der von Ratsfrau Monika Möller (SPD) ins Leben gerufene Kulturtag bietet Kunstausstellungen, Musik- und Theaterprogramme, Aktionskunst am Hertiegebäude, Lesungen in der Stadtbibliothek, Folklore und ein Chorkonzert. Dabei ist an alle Altersgruppen gedacht. Eröffnet wird der Tag durch Bezirksbürgermeister Willi Stadoll.

Intention des Tages ist die Präsentation von Porzer Künstlern und Kulturschaffenden, die damit gleichzeitig zur Belebung der Porzer Innenstadt beitragen. Beteiligt sind des weiteren mehrere Porzer Schulen und Jugendeinrichtungen.

„Ich bin sehr froh, dass sich so viele Institutionen und Künstler an dem Tag beteiligen und ich würde mich sehr freuen, wenn viele Porzer und Porzerinnen das Fest besuchen und den Künstlerinnen und Künstlern so ihre Anerkennung zollen. Sie haben es verdient, ihre Auftritte und Kunstwerke vor einem großen Publikum präsentieren zu können,“ sagt Monika Möller.

Ingo Jureck führt weiterhin die Porzer SPD

Auf ihrer Stadtbezirkskonferenz hat die SPD den Vorstand des Stadtbezirkes Porz/Poll in seiner erfolgreichen Arbeit bestätigt.

Mit allen abgegebenen Stimmen wurde Ingo Jureck eindrucksvoll als Vorsitzender wieder gewählt. Weiterhin bestätigten die Delegierten Ratsmitglied Lutz Tempel in seinem Amt als Geschäftsführer. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Konferenz Birgit Kaven aus Porz-Mitte und Gregor Berghausen aus Urbach.

Als Beisitzer des Stadtbezirksvorstands wurden Waltraut Bauer, Simon Bujanowski, Ulf Florian, Martina Heukrodt, Andreas Weidner, Nina Lehmpfuhl, Helmut Brosius, Nikolai Dahlmanns, Marion Tillmann und Karl-Heinz Tillmann mit großen Mehrheiten gewählt. Kirsten Glunz und Thomas Becker wurden als Revisoren bestimmt.

Ingo Jureck berichtete über die erfolgreiche Vorstandsarbeit der letzten beiden Jahre. Dabei hob er die beiden Empfänge der Sozialdemokraten im Porzer Rathaus hervor, die mit Sigmar Gabriel in 2012 und Frank-Walter Steinmeier in diesem Jahr nicht hätten prominenter besetzt sein können. Der diesjährige Frühjahrsempfang markiere einen guten Start in Bundestagswahljahr 2013.