FC Germania Zündorf
Historie[Bearbeiten]
Das Jahr 1913 markiert nicht die Gründung eines Vereins. Viemehr trafen sich in einer aufgelassenen Lehmgube einer früheren Ziegelei in Zündorf junge Männer zum Fußballspielen. Sie reinigten die Fläche, markierten die Tore mit Steinen und schufen so einen kleinen Fußballplatz. Doch die Freude war von kurzer Dauer - der Eigentümer verbot die weitere Nutzung. Danach verlagerten die Sportler ihre Aktivitäten an die Groov. Die Fläche war öffentlicher Raum - die mobilen Tore wurden somit jedesmal mitgebracht. Freundschaftsspiele fanden daher zunächst nur auswärts in der Köln/Bonner Region statt - sofern die Spieler das Startgeld für ihre Teilnahme aufbrachten. Dann begann der Krieg 1914 und der Spielbetrieb ruhte.
(Fortsetzung erwünscht)
- 1933 trat der damals achtjährige gebürtige Zündorfer Jupp Röhrig (eigentlich Josef-Matthias, 1925-2014) in den Verein ein. Mit 16 Jahren spielte er ab 1941 beim VfL Köln. Er wurde zum Kriegsdienst eingezogen und kam 1944 in eine zweijährige französische Gefangenschaft. Ab 1946 wirkte er bei Germania Zündorf als Trainer, ab 1947 bis zu seinem Tod wohnte er in der Porzer Steinstraße. Die Mannschaft stieg 1948/49 in die Landesliga Mittelrhein auf. Ab der Saison 1950/51 spielte er fur den erst zwei Jahre zuvor gegründeten 1. FC Köln als linker Halbstürmer, zunächst in der Oberliga. Aber bereits ab November 1950 setzte ihn Sepp Herberger auch in der Fußballnationalmannschaft ein. 1960 beendete er seine Spielerkarriere und wirkte bis 1976 als Trainer des FC. Zu diesen Zeiten waren Fußballspieler noch auf eine Hauptverdienstquelle angewiesen. Jupp Röhrig führte hierfür ab 1950 in der Kölner Luxemburger Straße einen Tabakladen mit Lotto-Toto, zuvor war er kaufmännischer Angestellter in Godesberg.
Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]
Website des Vereins (Link)