Bitzhof

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Historie[Bearbeiten]

(Nachgewiesen ist dieses alte Gehöft in Niederzündorf bereits 1392: Herzog Wilhelm von Berg veräußerte einen Curtis in Niederzündorf an das Kölner Severinsstift im Beisein von Porzer Schöffen.

Um 1680 gehörten rund 120 Morgen Land zum Bitzhof, Pächter war zu dieser Zeit die Familie Quotteusch[1].

Ende Januar 1847 versteigerte ein Notar "auf Anstehen von Herren Paul Immendorf und Ludwig Weiser, beide Gutsbesitzer zu Ober-Zündorf (...) die zum Bitzhofe gehörenden Ackerländereien, bestehend in circa 110 Morgen, parzellenweise auf 9 Jahre unter günstigen Bedingungen".[2] Die Ländereien lagen unzusammenhängend in Ober- und Unterzündorf, in Porz, Urbach, Elsdorf, Libur, Rantzel und Langel. Doch bereits nach fünf Jahren, im März 1852, wurden nun Gut und Ländereien gemeinsam öffentlich zur Verpachtung angeboten, "mit Wohn- und Oeconomiegebäuden, Garten und Ackerland, im Ganzen ein Areal von circa 100 Morgen (...). Die Gebäulichkeiten sind vor einigen Jahren neu in Stein ausgeführt und sind die dazu gehörigen Ackerländereien durchgängig von sehr guter Qualität.[3]

Heute[Bearbeiten]

(Vertiefung erwünscht)

Quellen, Literatur, Links[Bearbeiten]

  1. "Vor ungefähr 300 Jahren soll diese Familie aus Schlesien hier eingewandert sein. Die Familie bewohnte das dem Anton Pohl an der alten Kirche gehörende Haus. Später wurde aus Quotteusch Quodt und Quadt gemacht." (Porz-Urbacher Volkszeitung v. 22.10.1904)
  2. Kölnische Zeitung v. 21.3.1844.
  3. Kölnische Zeitung v. 4.3.1852