Krankenhaus Porz

Aus porzerleben.de/porz-wiki

Die Idee, für Porz ein Krankenhaus zu bauen, ist nicht erst in den 1950er Jahren entstanden. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg sah der Gmeinderat von Heumar die Notwendigkeit, in Porz ein Krankenhaus zu bauen. Die Gemeinde erhielt hierfür ein Grundstück als Schenkung. Daraufhin wurde ein Krankenhaus-Baufonds eingerichtet und mit Zuweisungen versehen. Ende des Jahres 1910 hatten sich 30.116 Mark im Krankenhausbaufonds angesammelt, im April 1912 wurden weitere 2500 Mark zugewiesen, doch die weiteren Planungen verliefen sich, als der Erste Weltkrieg begann.

Im November 1921 beriet der Gemeinderat Heumar erneut über Gemeinde-Krankenhaus. Da auch bereits länger der Wunsch nach einer Badeanstalt (mit Wannenbädern, nicht als Schwimmbad) bestand, wurden beide Themen nun verbunden: Im Keller des neuen Krankenhauses könnten Heilbäder eingerichtet werden. Das Zentrum beantragte daraufhin einen Baufonds mit 150.000 Mark Ersteinlage und die Einrichtung einer Kommission. Vorgesehen war hierfür ein Grundstück unmittelbar östlich der Eisenbahntrasse neben dem Gasthaus Jägerhof.

Weitere Beratungen in einer entsprechenden Kommission führten zum Plan, ein 23.000 qm großes Gelände am Hochufer des Rheins zwischen Porz und Ensen anzukaufen. Die Kaufsumme von 460.000 Mark bewilligte der Gemeinderat im März 1922, der Kauf wurde getätigt. Die Flächen verpachtete die Gemeinde im Dezember 1922, eingeteilt in 58 Parzellen zwischen 260 und 360 qm auf vier Jahre zu 8/10 Goldmark pro Ar und Jahr, weil in der Hochinflationszeit an einen Bau nicht zu denken war.

(wird noch vertieft)

In den 1950er Jahren war dann zunächst ein Gelände an der Bergerstraße vorgesehen, aufgrund von Ausbauplänen des Flughafens wurde der heutige Standort im Januar 1962 durch die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Porz beschlosssen. Man befürchtete am zunächst geplanten Standort nahe Alt-Eil eine zu starke Lärmbelastung des Krankenhauses durch den Flughafenbetrieb.

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

(Text)