Schulen testen CO2-Messgeräte

Alle Kölner Schulen erhalten innerhalb der kommenden drei Wochen sukzessive ein CO2-Messgerät. Diese liegen  in den Bezirksämtern vor und werden von dort an die Schulen ausgeliefert. Die Geräte messen den CO2-Gehalt der Raumluft. Dieser ist ein Indiz für die Aerosol-Last der Umgebungsluft. Die Erfahrungen wird die Verwaltung Ende November stichprobenartig bei den Schulen erfragen. Von dem Ergebnis hängt ab, ob und in welchem Umfang weitere Messgeräte beschafft werden.

Zur Funktionsweise: Die Aerosol-Last der Umgebungsluft gilt bis zu einem Wert von 1000 ppm (Parts pro Million) CO2 als unkritisch. Wird dieser Wert überschritten, signalisiert eine rote Anzeige, dass der Raum stoßgelüftet werden muss. Die Schulen sollen die Geräte zunächst in verschiedenen Räumen testen, um so ein Gefühl dafür zu entwickeln, in welchen Zeitabschnitten gelüftet werden sollte. Dabei geht es stets um Stoßlüften, nicht um Dauerlüftung.

Die CO2-Messgeräte werden ihm Rahmens des COSCHUL-Konzepts der Stadt Köln getestet, das den Schul- und Kitabetriebe auch in Zeiten einer dynamischen Infektionsentwicklung sicherstellen soll.

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