In Porz wird meist gelächelt!

Seit Mitte Dezember hängen die drei Radarsmiley-Geräte der „Vernetzten Gemeinschaft der Bürgervereine aus den verschiedenen Porzer Ortsteilen und Poll sowie dem Förderkreis Rrh. Köln e.V. an den ersten Standorten in Urbach (Königsbergerstraße), Wahnheide (Heidestraße) und Libur (Urbanusstraße).


Die Radar-Smileys wurden von der Vernetzung mit Sponsorengeldern für den Stadtbezirk Porz angeschafft, um die Verkehrssicherheit im Stadtbezirk zu erhöhen sowie die Vernetzung der Porzer Ortsteile zu fördern.

Als Sponsoren konnte die Vernetzung den Flughafen Köln-Bonn, das Krankenhaus Porz am Rhein, Dachser Spedition, Möbelhaus Porta, Augencentrum Köln, AXA-Versicherungen Agentur Krey, Sicherheitsfirma Sectec und Optik Jahn gewinnen. So kam eine Spendensumme von stolzen 9000 Euro zusammen.

“Gemeinsam können wir mehr für unseren Stadtbezirk erreichen und ihn voranbringen. Das hört sich vielleicht abgedroschen an, aber es ist Tatsache “ so Hans Baedorf einer der Sprecher der Vernetzung. “Dieses Projekt ist nur durch den Zusammenschluss der einzelnen Bürgervereine überhaupt erst möglich gewesen. Jeder Bürgerverein hat in seinem Ortsteil zwei Standorte ausgesucht, die wir dann zusammengetragen haben“ ergänzt Simin Fakhim.

In einem Abstand von ca. vier Wochen werden die Geräte umgehängt. Das übernehmen die Bürgervereine in Eigenregie. “Je nach Lichtmast ist das nicht immer ganz einfach. Aber wir sind gut ausgerüstet
und Übung macht den Meister. Bei der Montage des dritten Gerätes haben wir nur noch einen Bruchteil der Montagezeit im Vergleich zum ersten Gerät benötigt“, freut sich Hans Baedorf.

Die nächsten Standorte befinden sich in Porz-Mitte (Josefstraße), Langel (Lülsdorfer Straße) und Poll (Poller Hauptstraße). So kommen nach und nach alle 26 eingereichten und vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln genehmigten Standorte an die Reihe.

Das Projekt ist auf einen längeren Zeitraum ausgelegt und wird die Vernetzung noch Jahre begleiten, hoffen die Vorsitzenden der teilnehmenden Bürgervereine.

“Wir haben viele positive Rückmeldungen von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern erhalten; jeder möchte das positive Smiley-Face sehen“, erklärt Hans Baedorf.

“Viele Anwohner haben angerufen und sich bedankt“, so Helmut Marti, Vorsitzender des Bürgervereins Libur, weiter.

Die Geräte müssen vorab jeweils auf die zum ausgewählten Standort passende Geschwindigkeitsbegrenzung programmiert werden, damit bei den Verkehrsteilnehmern keine Verwirrung entsteht.

“Die Radarsmiley-Geräte zeigen nach ersten Auswertungen meist ihr freundliches Gesicht, d.h. sie zeigen ihre Wirkung und die Geschwindigkeit wird eingehalten“, freut sich Hans Baedorf, Simin Fakhim weiter:  “in Porz wird eben meist gelächelt“.

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