Vernetzte Gemeinschaft kritisiert Vertagung L 82-6n

Vernetzte Gemeinschaft der Orts- und Bürgervereine Porz und Poll sowie dem Förderkreis rrh. Köln e.V. veröffentlicht hierzu eine

PRESSEMITTEILUNG

Simin Fakhim und Hans Baedorf, als Vertreter der vernetzten Gemeinschaft der Porzer Bürgervereine und des Bürgervereins Poll, haben mit großer Besorgnis die Mitteilung eines Vereinskollegen (der am 05.09.2017 als Zuhörer an der Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Köln teilnahm) aufgenommen, in der uns mitgeteilt wurde, dass der einstimmige Antrag der Porzer Bezirksvertretung auf Prüfung der L 82-6n auf die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses (10.10.2017) geschoben wurde. Diese Nachricht erhielten wir aus der noch tagenden Sitzung des Verkehrsausschusses.

Herr Reinhard Houben von der FDP gab Beratungsbedarf an und forderte, dass dieses Thema
in die nächste Sitzung (10.10.2017) des Verkehrsausschusses geschoben wird.

Hans Baedorf sagt „Das Zeitfenster bis zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens der A 59 – in dem der mögliche Anschluss der L 82-6n berücksichtigt werden muss – ist sehr eng, und unserer Meinung nach wird hier kostbare Zeit verschenkt“.

Simin Fakhim ergänzt „Bereits vor der Sommerpause wurde ein entsprechender Antrag an den Verkehrsausschuss der Stadt Köln von der Porzer Bezirksvertretung gestellt. Sowohl die Porzer Politiker (auch die Porzer FDP) als auch die vernetzte Gemeinschaft sehen in der L 82-6n eine zeitnah mögliche Verkehrsentlastung für Porz, die vor allen Dingen unabhängig von dem Linienbestimmungsverfahren der neuen Rheinquerung A553 ist, durch welches mindestens die nächsten fünf Jahre die Varianten 1-3 der Machbarkeitsstudie blockiert sind.“

„Seit vielen Monaten favorisiert die vernetze Gemeinschaft diese Trasse zur Entlastung von Porz und ist hier auch schon mehrfach an die politischen Vertreter der verschiedenen Parteien – darunter auch die FDP in Porz – und die Verwaltung sowie die Öffentlichkeit herangetreten“ so Simin Fakhim weiter.

„Wir können deshalb nicht verstehen, dass dieser Beratungsbedarf nicht schon in den vergangenen Monaten von Seiten der FDP geklärt wurde. Hierzu wäre genug Zeit gewesen“ betont Hans Baedorf.

Als Porzer Bürger sind wir enttäuscht über so wenig Bereitschaft, eine Machbarkeitsstudie um eine Variante zu erweitern, um zu prüfen, ob diese Trasse, die seit vielen Jahren im gültigen Flächennutzungsplan verankert ist, eine sinnvolle Lösung zur Verkehrsentlastung von Porz darstellt.

Weiterhin fragen wir uns, welchen Stellenwert die einstimmige Meinung der Porzer – sowohl der Politiker als auch der Bürgervereine – im Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat.

Wir laden Herrn Houben herzlich nach Porz ein, um ihm sowohl die derzeitige Überlastung unserer Porzer Straßen als auch vor Ort die Alternativen zu verdeutlichen und sind gespannt, ob er diese Einladung – von uns, als überparteiliche Bürgervereine – überhaupt annimmt.

Simin Fakhim-Haschemi                                              Hans Baedorf
1. Vorsitzende Urbacher Bürgerverein e.V.                  1. Vorsitzender Bürgerverein Zündorf e.V.

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