Ergebnis der 2. MV 2017 der IG Langel e.V. -> jetzt Bürgerverein Porz-Langel e.V.

Frau Thoma eröffnete als Sitzungsleiterin die 2. Mitgliederversammlung 2017 und freut sich mit ihrer Vorstandskollegin und ihrem Kollegen darüber, dass 12 Mitglieder der Einladung gefolgt sind. Dem erkrankten 2. Vorsitzenden, Gerd Matthiae, übermittelte sie herzlichste und baldige Genesungswünsche.

Den Anwesenden wird erläutert, dass sich der Mitgliederbestand durch die im 1. Halbjahr 7 neu Hinzugetretenen wie folgt darstellt:

01        förderndes Mitglied

03        Ehrenmitglieder

26        aktive/inaktive Mitglieder

Vom Kassenwart erhielten die Anwesenden einen Überblick über die Finanzbuchhaltung des Vereines, und die beiden Kassenprüfer erläuterten ihren Kassenbericht, wonach hinsichtlich Verbuchung von Einnahmen und Ausgaben sowie satzungsmäßiger Einsetzung von Vereinsmitteln keine Beanstandungen festgestellt wurden. Die Mitglieder entlasteten nach den Ausführungen den Vorstand einstimmig. Der Vorstand bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen.

Ein Punkt war an diesem Abend die Abstimmung über eine Satzungsänderung. Dabei stand als Wichtigstes die Namensänderung im Fokus.

Bereits vor Wochen war den Mitgliedern, zusammen mit der Einladung, der geänderte Text zur Verfügung gestellt worden.

Gleichwohl bat Frau Thoma darum, ergänzende Ausführungen zur Umwidmung machen zu dürfen.

Warum Bürgerverein?

In der Vergangenheit wurde Klage darüber geführt, die IG Langel sei stark einseitig in den Themen Chemie und Grundhochwasser/Starkregen verwurzelt.

Nun ist es gerade bei den benachbarten Chemie-Unternehmen rund um Langel wichtig, die Presseveröffentlichungen weiterzugeben. Allerdings wurde diesbezüglich in der jüngsten Zeit Anstoß genommen. Die Anwesenden baten, weiterhin mit entsprechenden Informationen mittels Newsletter versorgt zu werden.

Zum Thema Grundhochwasser/Starkregen führte sie aus, durch die Klimaveränderungen in den letzten Jahren sei immer häufiger mit Wetterextremen zu rechnen, und die Veranstaltung des jährlichen Info-Tages dazu angedacht ist, dass die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie man sich einerseits versicherungsrechtlich und andererseits durch Vorsorgemaßnahmen im hauseigenen Kanalsystem schützen kann. Da Wasser sich bekanntermaßen seinen Weg sucht, sollten entsprechende Eigen-Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, damit im Schadensfall wenigstens Regulierungen erfolgen und es nicht zu persönlichen Katastrophen durch die Folgen von Starkregen oder Grundhochwasser kommt.

In den letzten Jahren hat sich die Interessengemeinschaft vielfach anderer Langeler Probleme angenommen -> man denke an die Unterschriftensammlungen für „Strandbad“ / „Gaststätte Zur Alten Schmiede“ / „Linie 7“ / Auengewässer aber auch für Informationen durch Bürgerversammlungen, Bürgersprechtage und Info-Tag gesorgt.

Durch den Beitritt zur „Vernetzten Gemeinschaft der Bürger- und Ortsvereine Porz/Poll e.V. mit dem Förderkreis rrh. Köln“ ist auch wieder Bewegung in die Endlosgeschichte Verkehr in unserer Region gekommen, thematisiert wurde aber auch der Erhalt des Kaltluftentstehungsgebietes als Klimaanlage für die Kölner Innenstadt, was gerade auch in unserer Region für angenehmere Nächte während des Sommers sorgt.

Während der letzten Wochen hat die IG durch Nachfragen und Inititativen zu

Ausweisung Langeler Auwald zum Naturschutzgebiet

Sanierungsmaßnahme Spielplatz Frongasse

Sanierungsmaßnahme Eulenplatz und –brunnen

Sanierungsmaßnahme Auengewässer

bei Frau OBin Reker und Frau RPin Walsken, aber auch anderen Zuständigen u.a. Herrn BBM van Benthem, BAL Becker, den Damen und Herren Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung 7 um Unterstützung gebeten. Durch den positiven Dialog mit der Kölner Verwaltung, aber auch den Stadt-/Kreisverwaltungen Niederkassel, Siegburg, Troisdorf, den politischen Fraktionen aller Coleur und anderer Institutionen werden immer wieder Ergebnisse und Lösungen eingefordert.

Auch das Wohnungsbauprogramm 2015 rückt immer weiter in den Fokus. Es muß nicht jeder weiße Fleck bebaut werden, wenn aber doch Planungen anstehen, muß dafür plädieren werden, barrierefreies Wohnen bis ins hohe Alter zu ermöglichen – darüberhinaus müssen auch Einrichtungen geschaffen werden, wenn alters- oder krankheitsbedingt eine eigene Versorgung nur schwer oder gar nicht mehr möglich ist, man aber in Langel wohnen bleiben möchte.

Ein weiterer Punkt unserer Arbeit ist die Unterstützung der Langeler Kinder und Jugend, z. B. Kita/Schule und Sportvereine, im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Gerade hier ist unser Fördermitglied mit sehr viel Herz dabei, sodaß wir seine Spende gerne den Kids zugute kommen lassen.

Objektiv betrachtet steht die IG Langel also nicht mehr mit hocherhobenem Zeigefinger tauchpumpenbewaffnet in Gummistiefeln im Wasser, das durch Starkregen oder Grundhochwasser verursacht ist, und auch nicht in irgendwelchen Chemie-Abhängigkeiten. Sie arbeitet in sehr großen Bürgerverein-Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen und versucht für Langel Positives zu erreichen. Das wird nicht immer zeitnah gelingen und auch nicht ohne Diskussionen, aber der Vorstand ist zuversichtlich und optimistisch.

Nach diesen Ausführungen wurde die Satzungsänderung einstimmig beschlossen, und da keine weiteren Tagesordnungspunkte zur Diskussion standen, endete die zweistündige, sehr harmonische Versammlung.

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