Bürgersprechstunde in karnevalistischem Rahmen

Stephan Demmer sprach zum Thema „Brauchtum in Porz – Karneval macht Schule“

bsp-resume-01Diese Bürgersprechstunde des Bürgervereins Porz-Mitte war in ihrer Art mit einem „Bühnenprogramm“ einzigartig und knapp 40 Besucher waren unsere Gäste. Das Programm kam sehr gut an und erzeugte schon am Anfang der Session karnevalistische Stimmung.

Sehr kurzfristig ist es noch gelungen, auch das designierte Kinder-Dreigestirn für die Session 2016/2017 zum Besuch in unsere Bürgersprechstunde zu motivieren. Leider mussten wir jedoch auf den immer gut gelaunten Prinzen Alim I. aus Krankheitsgründen verzichten.

Patrick Weinandy stellte uns das „2-Gestirn“ Jungfrau Lea und Bauer Manuel sowie einige Mitglieder der Prinzengarde und den Adjutanten vor. Das Dreigestirn wird von Sandra Cincinnati-Neelen geschult, damit die Bühnenauftritte reibungslos und unfallfrei vonstattengehen können.

Stephan Demmer (Festausschuss Porzer Karneval) stellte das Projekt „Brauchtum in Porz – Karneval macht Schule“ vor. Kindern, egal welcher Herkunft, wird der Ursprung, der Sinn und das Brauchtum des Karnevals in Schulen näher gebracht. Die Grundschule in Porz-Eil machte mit. Jedes Jahr wird eine andere Schule ausgesucht, um für Nachwuchs zu werben. Die Kinder lernen viel über die im Karneval traditionell verwendeten Insignien, Kostüme und Accessoires, über die Sprache und die Lieder. Die Kinder aller Kulturen sind begeistert und lassen sich mitreißen. Somit ist die ausgebrachte Saat aufgegangen, denn 10 % der in den Projekten mitwirkenden Kinder sind neue Fans des Karnevals geworden und wirken bereits aktiv mit.

Außerdem erklärte uns Stephan Demmer noch viele karnevalistische Begriffe wie „Alaaf“ (Kölle über alles), Sessionseröffnung am 11.11. (nach Einbringung der Ernte wurde gefeiert), der „Bauer“ (Symbol für die Wehrhaftigkeit bei der Befreiung Kölns nach der Schlacht von Worringen), 4 Fasanenfedern im Prinzenhut (Rot und Weiß steht für die Stadt Köln und Grün und Gelb für den Karneval).

Wir vom Bürgerverein fragten nach der Möglichkeit, Folienschnipsel oder anderes Plastikmaterial aus den Konfettimaschinen zu entfernen, bzw. durch abbaubares Material zu ersetzen. Wir stoßen bei unseren Reinigungsarbeiten noch Monate danach auf dieses nicht verrottende Material, das man aus den Grünflächen kaum aufnehmen kann. Herr Demmer wollte sich gerne dafür verwenden und zur Sprache bringen. Allgemein gibt es ein Problem mit dem Müll und den leeren Pappkartons, die von einigen Wagen – obwohl verboten – einfach auf die Straße geworfen werden. Problematisch ist auch die Beschallung auf diversen Wagen bzw. am Wegrand. Sie ist meistens zu laut. Es gibt deshalb kaum noch Fußgruppen mit Blasinstrumenten, da sie vollkommen untergehen.

Das Kinderdreigestirn der nächsten Session wurde noch am Abend für uns für das kommende Jahr reserviert.

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