Auf den Spuren im Wahlkreis

Zur jährlichen Wahlkreiswandertour des SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Ott fanden sich zeitweise zwei Dutzend Mitwanderer/innen ein. Die gut 13 Kilometer lange Wanderstrecke  startete am Samstag, dem 9. Juli 2016 in Brück, führte über Rath/Heumar, Eil, Finkenberg und Gremberghoven, Westhoven-Ensen bis Porz-Mitte. Begleitet wurde die Wahlkreiserkundung von sonnigem Wetter. Dabei waren die Zwischenstationen besonders ausgewählt, weil hier #Schwerpunkte der politischen Arbeit des Landespolitikers# im Vordergrund standen.

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So etwa beim Brücker Sportpark, dessen Verein ebenso wie in Rath/Heumar „ohne eine verbesserte Infrastruktur und ohne den nötigen Kunstrasenplatz ums Überleben kämpft“, so Ott. Während in Rath/Heumar im Ortskern gute Bedingungen auch für eine Handballhalle neben einem Kunstrasenplatz für die Fußballer bestehen, müssten für Brück in unmittelbarer Nähe die grundstücksmäßigen Voraussetzungen und Planungen für ein eigenes Bezirkssportzentrum umgesetzt werden. Deshalb will Ott sich für weitergehende Initiativen für Brück und Rath/Heumar einsetzen.

Beim Besuch der Flüchtlingsunterkünfte berichtete Mario Ascani (Willkommeninitiative) über insgesamt 35 bezugsfertige, leerstehende Betten, die wegen längst überfälliger Genehmigungen durch das städtische Bauaufsichtsamt nicht genutzt werden können. Insbesondere mit Blick auf die „herangezogenen Turnhallen“ sei dies ein Zustand, der nicht hingenommen werden kann.

Gegen 13 Uhr kehrte die Gruppe zur Rast an der Rather Straße beim Sommerfest des Bahnsozialwerkes ein, wo für das leibliche Wohl bei Kaffee und leckerem Kuchen und vielem mehr gesorgt war. Im Kontakt mit der Bahn will sich Ott insbesondere um das äußere Erscheinungsbild der Bahn-Randgrundstücke kümmern, die immer wieder verwildern oder als Deponieflächen fremdgenutzt werden.

Bei bester Stimmung stand dann die „Garten- und Eisenbahnersiedlung“ in Gremberghoven auf dem Plan, wo man „Historisches“ vom Bürgervereinsvorsitzenden Gunther Geisler erfuhr:

„Im Porzer Rat gab es lange Streit um den Namen „Gremberg“ für unseren Ort wegen angeblicher Verwechslungsgefahr mit Köln-Gremberg. Schließlich konnte man sich auf den Kompromiss aus Gremberg und Westhoven (wohin der Rangierbahnhof schließlich führte) einigen und unsere Siedlung wurde zu Gremberghoven“, berichtete Geisler bei erfrischender Beköstigung im Bürgertreff. Besonderes Lob für sein außerordentliches Engagement sprach Ott dem Bürgervereinsvorsitzende Geisler mit einem Gastgeschenk aus; gemeinsam will man sich für die Erhaltung bzw. Übernahme der historischen Kirchenfenster beim Abriss der evgl. Kirche zugunsten der Schule einsetzen.

In Porz-City vor dem Hertiegebäude gab es dann „klare Zeichen für den Abriss im 1. Quartal 2017“, und Jochen Ott freute sich darüber, dass eine Bürgerinformationstermin für den 1. September im Porzer Rathaus geplant ist, in dem das Bündnis Porz-Mitte gemeinsam mit „moderne stadt“ über die weitere Entwicklung der Innenstadtgestaltung informieren.

Den Abschluss bildete der Besuch beim Sommerfest des Bürgervereins Porz-Mitte im Deutsch-Griechischen Kulturinstitut in der Mühlenstraße, wo es einen herzlichen Empfang durch die 1. Vorsitzende Sigrid Alt gab. Gemeinsames vorrangiges Ziel bleibt die schnellstmögliche Wiederbelebung der Porzer Innenstadt, die mit dem bevorstehenden Abriss der „Hertie-Ruine“ nun endlich konkrete Formen und deutlich an Fahrt aufnimmt.

Für seine fachkundige Führung und Unterstützung bedankte sich Ott mit einem Präsent bei Benno Krix, der die Wahlkreiswandertour nun schon seit 2010 mit Elan und Engagement aktiv unterstützt und begleitet. Auch im nächsten Jahr können sich die Wandergesellen auf eine neue Wandertour und einen „runden Geburtstag“ mit Benno Krix freuen …

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