Ein weiterer Schritt für das neue Porzer Zentrum

Revitalisierung Porz-Mitte

Die Porzer SPD freut sich, dass die Planungen für Porz-Mitte zügig vorankommen. Die Stadtverwaltung gab der Bezirksvertretung Porz zu ihrer letzten Sitzung die Niederschrift über die am 18.02.2016 stattgefundene frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und die hierzu eingegangenen Stellungnahmen zum städtebaulichen Planungskonzept „Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz“ zur Kenntnis. In der gleichen Sitzung legte sie den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplans vor. Das Gremium beschloss beide Punkte.

Lutz Tempel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, sagt dazu: „Die Verwaltung behandelt die Revitalisierung im Moment prioritär. Das ist gut, denn nur so kann das ambitionierte Ziel einer schnellen Umsetzung erreicht werden.“ Die Sozialdemokraten erläuterten in der Sitzung der Verwaltung, welche Aspekte nach ihrer Auffassung aufgrund der bisherigen Bürgerbeteiligung zu beachten seien. Lutz Tempel sagte: „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass sowohl die Sichtachsen zum Rhein als auch die Höhensituation über die vorhandene Brücke beachtet und möglichst optimiert werden und dass ein Platz entsteht, der einen guten Marktcharakter entstehen lässt. Sie erhoffen sich nicht nur einen Lebensmittelversorger, sondern weitere attraktive Geschäfte und einen funktionierenden Ersatz für das Dechant-Scheben-Haus zur Nutzung auch durch die Musikschule und Vereine.“ Leider lehnte eine grün-schwarz-gelbe Mehrheit diese Maßgaben ab. Gleiches galt für die Einbeziehung möglicher Konzeptideen aus dem neuen, überparteilichen Bürgerbündnis Porz-Mitte.

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Simon Bujanowski sagte: „Die Ablehnung ist völlig unverständlich – alle Punkte sind im Sinne der Porzer Bürgerinnen und Bürger und werten das Projekt auf. Die Verwaltung hat erklärt, dass unsere Maßgaben sinnvoll sind und das Projekt nicht verzögern würden. Die Ablehnung ist also rein taktischer Natur, ein Machtspielchen auf dem Rücken der Porzerinnen und Porzer. Wären die Maßgaben nicht durch uns beantragt worden, wären sie sicherlich beschlossen worden. Wir werden uns weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass die neue Porzer Mitte so ansprechend und sinnvoll wie möglich gestaltet wird.“
Unterdessen hat das Bündnis „Porz-Mitte – Jetzt anpacken!“ am 21.04.2016 die Ergebnisse ihrer sechs eingesetzten Arbeitsgruppen diskutiert. Dabei gab es viele gleichlautende Interessen, die nun abgeglichen werden. Das Bündnis will diese nun in Gesprächen mit der Verwaltung diskutieren und so in die Planungen einbringen.

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