Spende für Kinderspielplatz-Projekt vom Ensemble der Immi-Sitzung

Als ein Zeichen gegen Fremdenhass

immiDie Macher der Immisitzung 2016 haben jetzt den Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf der Veranstaltung vom 14. Januar 2016 im Stollwerk Köln an das Krankenhaus Porz am Rhein gespendet. Immerhin 744,50 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. Damit will das Ensemble, das seit Jahren eine feste Größe in der Kölner Karnevalssession ist, gemeinsam mit dem Krankenhaus Porz einmal mehr ein Zeichen gegen Fremdenhass setzen.

Das Geld fließt nämlich in ein Kinderspielplatz-Projekt am Krankenhaus Porz, das Kinder von einheimischen und Flüchtlingsfamilien zusammenbringt.
„Im Krankenhaus-Sektor haben wir es längst mit Mitarbeitern aus der ganzen Welt zu tun, Multi-Kulti ist Alltag. Nicht die Herkunft entscheidet, sondern die Qualifikation. Das ist überall im Arbeitsleben so“, erklärt Mario Schiffer, Personalchef im Krankenhaus Porz am Rhein. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, schon früh die Grundlage für ein gutes Miteinander zu schaffen. Und was passt da besser als ein Kinderspielplatz, auf dem die Jüngsten vorurteilsfrei einander begegnen können.“

Das Geld fließt v.a. in die Renovierung und den Ausbau des Kinderspielplatzes an der Kinderklinik in Porz. Dort ziehen in unmittelbarer Nachbarschaft nämlich auch Flüchtlingsfamilien ein. „Als Krankenhaus wollen wir aktiv auf die Flüchtlinge zugehen und Möglichkeiten des gemeinsamen Austausches schaffen. Der Kinderspielplatz ist da sicherlich nur ein Anfang“, sagt Schiffer.
Die Immisitzung im Kölner Stollwerk am 14. Januar 2016 war exklusiv für 350 Mitarbeiter und
Freunde des Krankenhauses Porz am Rhein aufgeführt worden – getreu der Devise: Humor und Witz gegen Hass und Wut. Die Immisitzung ist hierzu ideal, da das Programm unter dem Motto „Jede Jeck is von woanders“ seit Jahren erfolgreich Einwanderung und Fremdsein auf Korn nimmt. Mal mit einem Augenzwinkern, mal richtig derbe – immer aber frei von dem Verdacht, ausländerfeindlich zu sein. Allein schon, weil das Programm ausschließlich von Menschen mit Migrationshintergrund konzipiert und gespielt wird.

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