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Groov-Teiche in Zündorf werden saniert

Die Groov - demnächst noch schöner (Foto: porzerleben.de)

Bauten, Pumpen und Bepflanzung sollen Gewässern mehr Sauerstoff geben.

Die Teiche an der Zündorfer Groov werden voraussichtlich noch in diesem Jahr grundlegend saniert. Dazu hat die Stadt Köln Mittel in Höhe von insgesamt 187.000 Euro bereitgestellt.

Die Sanierung der Gewässer entspricht dem ausdrücklichen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, die die Gewässersituation als bedrohlich empfinden und den biologischen Tod der Teiche verhindern wollen. Im Rahmen des Bürgerhaushaltes hatte der Rat der Stadt Köln im Februar 2009 für die Sanierung Planungsmittel freigegeben. Die Voruntersuchungen führte das Ingenieurbüro für limnologische Konzepte ILKON in städtischem Auftrag durch.

Die vorgesehenen Maßnahmen zielen darauf ab, in den Teichen eine stärkere Wasserbewegung zu erzeugen und damit einen höheren Sauerstoffgehalt zu erreichen. Dazu soll im Bereich des Grundwasserzulaufs der Einlass erhöht und das Wasser über aufgeschüttete Steine einlaufen.

Außerdem soll der Wasserstand des oberen Groov-Teichs mithilfe eines sogenannten „Mönchbauwerks“ um wenige Zentimeter angehoben werden, um dort Oberflächenströmung zu erzeugen. Die Sanierungspläne sehen auch vor, auf dem oberen Teich drei Pumpen zu installieren. Sie wälzen das Wasser in den Randbereichen um. Eine der Pumpen wird mit Solarenergie betrieben.

An der oberen Groov soll darüber hinaus im südlichen Bereich ein Schilf- und Binsengürtel angelegt werden, hinter den mit der Solarpumpe Teichwasser hineinbefördert wird. Im Bereich des Mitteldammes wird ein Bagger das Sediment abbaggern, das durch natürliche Einträge aus dem Rhein und aus der Luft über die Jahre mit Schadstoffen belastet ist.

Von den Maßnahmen verspricht sich die Verwaltung für die nächsten Jahre eine bessere Wasserqualität, wobei hierbei allerdings auch andere Faktoren wie beispielsweise Fischbesatz, Wetterlagen und Überflutungen eine Rolle spielen.

Mit den Sanierungsmaßnahmen soll nach entsprechender Ausschreibung möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden.

RV Diamant Lind veranstaltet 13. Linder Cup

Elite der Kunstradfahrer in Zündorf

Am 12.06.2010 ab 14.00 Uhr ist es wieder soweit. Die Elite der Kunstradfahrer ist zu Gast beim RV Diamant Lind. In der Sporthalle des Schulzentrums Porz-Zündorf, Heerstraße, findet das Kunstradturnier statt.

Neben den eigenen Radsportler des RV Diamant Lind, aus deren Reihen sich sieben Sportler für die Landesmeisterschaften NRW und zwei Sportler für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren konnten, sind weitere Stars der bundesdeutschen Kunstradszene am Start.

Neben den sportlichen Spitzenleistungen wird den Zuschauern in der Pause noch eine Überraschung geboten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Der RV Diamant Lind freut sich auf ein reges Zuschauerinteresse. Weitere Informationen unter www.rv-diamant-lind.de

Segler der Rheinwoche 2010 im Yachthafen

Dicht an dicht liegen die Segler im Päckchen. Auch viele Jollen sind an diesen Pfingsttagen bei herrlichem Sonnenschein mit unterwegs.

Die Wettfahrt führte in Etappen rheinabwärts. In Porz trafen die Boote am Samstagnachmittag ein. Am Sonntag gegen 10 Uhr war Start für die nächste Etappe.

Die Rheinwoche 2010 ist eine traditionelle Wettfahrt von Sportseglern auf dem Rhein. Vom 21. bis 24. Mai  führte die Distanz von Oberwinter bis Krefeld.  125 Boote waren für die 121 km lange Strecke gemeldet. Dieses Jahr waren der Club für Wassersport Porz und der Kölner Yacht Club die Ausrichter. Der Kölner Yacht Club war bereits bei der ersten Rheinwoche im Jahr 1922 beteiligt. Er feiert dieses Jahr sein 110-jähriges Bestehen.

Als Preise winken das „Blaue Band vom Rhein“ für das zeitschnellste Boot auf der Gesamtstrecke aller Wettfahrten.
Zudem gibt es Zwischenwertung- und Gesamtpreise für das 1. vollendete Drittel jeder Klasse und Sonder- und Wanderpreise nach Programm.

(Fotos: © porzerleben.de)

Ausstellung: Dagmar Schmidt im Wehrturm

Kirche mit Engel, 2007

Noch bis zum 13. Juni sind im Zündorfer Wehrturm Arbeiten von Dagmar Schmidt zu sehen. Die Künstlerin, Jahrgang 1956, ist in Altenrath geboren und wohnt heute in Wahnheide. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf lebte sie 1983/84 in Paris. Von 2001 bis 2006 gab sie museumspädagogische Fortbildungen und Kurse in verschiedenen Museen Ägyptens, darunter, Alexandria, Assuan und Kairo.

Ihre Technik ist Acryl oder Gouache, in einer gewischten Technik trägt sie die Farbe auf die Leinwand auf. Die Motive entstammen ihren Reisen, zur Erinnerungsstütze entstehen dabei viele Fotografien, deren Elemente als Motivvorlagen dienen: Orte wie Liverpool, New York/Chinatown, der Basar von Kairo. Neben städtische Motive treten auch Fische (Serie „Red Snapper“), Geckos oder Gärten. Farbe ist das zentrale Thema in ihrer Malerei. Pastelltöne überwiegen in ihren Farbkomopositionen.

Seit der ersten Ausstellung 1983 hat die rheinische Künstlerin an diversen Orten ausgestellt, im Zündorfer Wehrturm bereits mehrfach. Dagmar Schmidt bietet in Wahnheide auch Malkurse für Kinder im Künstleratelier an. Informationen bei der Künstlerin unter Porz 65305.

Museum Zündorfer Wehrturm, Hauptstr. 181, Zündorf. Mi + Sa 15-18 Uhr, So 14-18 uhr oder nach Vereinbarung 02203-5757609

Stille in der Kapelle: „Kein Platz für Neger ?“

Stille in der Kapelle: „Kein Platz für Neger ?“

Phillip Erdle, Hausherr und Mitorganisator der Talkrunde des Landtagskandidaten Jochen Ott in der Zündorfer Klosterkapelle konnte sich über ein „volles Haus“ freuen. Denn Jochen Otts Stargast des gemütlichen Abends war kein Geringerer als der Journalist und Enthüllungsautor Günter Wallraff, der über 50 Besucher in die Kappelle gezogen hatte …

Austellung von Gerda Kothe am Yachthafen

Im Club für Wassersport Porz, Restaurant „Am Yachthafen“ stellt die aus Köln stammende Künstlerin Gerda Kothe demnächst Ihre Werke aus. Eine Vernissage eröffnet am 25.04. um 12 Uhr die Ausstellung  „Spiegelbilder 12“. In ihren Öl- und Acrylbildern geht es der Künstlerin hauptsächlich um die Malerei selbst. Einfluss auf ihre Bilder nehmen vor allen Dingen ihre zahlreichen Reisen in ferne Länder. Die dort gefundenen Motive setzt Kothe in abstrakte Bilder um. Es sind Eindrücke und Erinnerungen an Landschaften und Menschen, doch der malerische Prozess steht immer an erster Stelle.

Die Ausstellung ist bis 16.05.2010 zu sehen.