Helfende Hände der „Vernetzung“ bei der AWO

Am Samstag, dem 29.07.2017, war die „Vernetzte Gemeinschaft der Bürger- und Ortsvereine Porz und Poll sowie dem Förderkreis rrh. Köln“ wieder aktiv.
 Mit viel Elan wurden die Räume sowie das Außengelände der AWO in Porz-Mitte in Angriff genommen. Die großen Fenster wurden unter sportlichem Einsatz geputzt und die Gardinen gewaschen. Die in die Jahre gekommenen Terrassenplatten wurden mit viel Power neu ausgerichtet.
Anschließend wurde mit großer Sorgfalt das Unkraut in den Blumenbeeten entfernt und die Sträucher beschnitten.
Das Gebäude der AWO-Porz befindet sich seit ca. 1980 auf einem von der Stadt Köln gepachteten Grundstück in der Glashüttenstraße 18, 51143 Köln, und ist Eigentum der AWO Porz. Senioren haben hier in der Woche die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein. Desweiteren werden zum Beispiel gemeinsame Schiffstouren oder Grillabende veranstaltet.

 Frau Waltraut Bauer, Vorsitzende der AWO-Porz, berichtet über die sehr gute Annahme der Angebote der AWO-Porz durch die Senioren.
Frau Simin Fakhim und Herr Hans Baedorf von der vernetzten Gemeinschaft waren überrascht, welche Möglichkeiten die AWO-Porz, respektive Frau Bauer, den Senioren bietet.
„Die AWO Porz leistet eine hervorragende Arbeit für die Porzer. Unserer Meinung nach wird diese Arbeit aber in der Öffentlichkeit zu wenig gewürdigt. Insbesondere ältere Menschen brauchen die Gesellschaft anderer Menschen und die regelmäßige Teilnahme am öffentlichen Leben. Nur das kann einer Vereinsamung im Alter vorbeugen“, sagt Frau Fakhim.
Herr Baedorf ergänzt: „ Wir waren über die nur sehr geringe offizielle finanzielle Unterstützung verwundert, damit kann das AWO-Gebäude in Porz kaum unterhalten werden. Hier muss in Zukunft mehr geschehen, auch von offizieller Seite.“
„Für uns waren es nur ein paar Stunden an einem Samstag, für Frau Bauer die Arbeit von vielen Wochen. Hier wurde unsere Hilfe dringend gebraucht, wir haben diese Aktion gerne durchgeführt und sind froh, dass wir helfen konnten. Es wird auch nicht unsere letzte Aktion bei der AWO gewesen sein. Allerdings konnten wir eine Sache leider nicht in Angriff nehmen, es fehlte uns an Werkzeug und Gerät. Im Außeneingangsbereich befindet sich zwischen den einzelnen Betonflächen ein größerer Versatz. Dies ist eine Stolperfalle, gerade für ältere Menschen “ äußern Frau Fakhim und Herr Baedorf gemeinsam.
Die vernetzte Gemeinschaft hofft hier auf die Unterstützung der Porzer Politiker und der Verwaltung, um diese Stolperfalle zeitnah zu beseitigen. Frau Bauer freute sich über eine solche handfeste Unterstützung und bedankte sich herzlich bei den fleißigen Helfern.

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