Kategorie: Soziales

Alles rund um Soziales und Gesundheit: Themen, Gruppen, Aktivitäten

Vorsorge von Schlaganfällen: Chefarzt informierte

Online-Vortrag von Chefarzt Dr. Thomas May im Onlinevortrag (Foto: Krankenhaus Porz)

Was passiert bei einem Schlaganfall? Wie können Patienten vorbeugen und wie lassen sich Gefäßverengungen heute schonend behandeln? Darüber informierte Dr. Thomas May, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Krankenhaus Porz am Rhein, im Rahmen eines virtuellen Vortrages. Der nächste Online-Vortrag zum Thema Gefäße unter dem Titel „Aortenaneurysma – die tickende Zeitbombe“ findet am Mittwoch, 24. März um 18.00 Uhr statt.

„Kalkablagerungen vermindern nicht nur die Durchblutung, sie können auch zur vollständigen Verstopfung der Gefäße führen und somit zu einem Schlaganfall. Rechtzeitig erkannt, lassen sich Gefäßverengungen gut behandeln und damit kann Schlimmeres verhindert werden“, so der Experte. „Die Vorsorgeuntersuchungen werden mittels Ultraschall durchgeführt und sind für die Patienten nicht belastend.“

Trotz Lockdown: Gospelchor spendet an Förderverein Hospiz

R Hesseler, S. Braun (vorne, Gospelchor), B. Senft, Kollegin (hinten, Hospiz) (Foto: Hesseler)

Seit dem Jahr 1999 haben die Sänger*Innen und Musiker des Gospelchors Spirit Of Change & Band in Zündorf zweimal jährlich Gospelnächte gestaltet.  Ab 2003 präsentierten sie neben den thematischen Schwerpunkte der Gospelgottesdienste auch caritative Projekte aus dem Nahbereich. Diese unterstützten die Besucher*innen als Türkollekten mit Spenden.Im Coronajahr 2020 fielen die Gospelnächte leider flach. Auch Spenden konnten weder ersungen noch erspielt werden.

R. Hesseler (Gospelchor) und W. Löhr (Seniorenzentrum St. Martin) (Foto: Hesseler)

Aber dennoch hat sich es der Chor Spirit Of Change nicht nehmen lassen, auch in diesem Ausnahmejahr die schöne Tradition fortzusetzen. Und so konnte an den Förderverein Hospiz Köln Porz und an das Seniorenzentrum St.Martin in Zündorf eine Spende in Höhe von jeweils 400 Euro vor Weihnachten und zum Jahreswechsel überreicht werden, spontan von Chormitgliedern in den eigenen Reihen gesammelt. Die Spenden wurden „hygienekonform“ überreicht.

(Text: Michael Hesseler)

Virtuelle Kreißsaalführung des Krankenhauses Porz

Foto: Krankenhaus Porz

Weil die beliebten Kreißsaalführungen vor Ort aufgrund der Pandemielage derzeit nicht möglich sind, geht das im Krankenhaus Porz am Rhein neue Wege. Nach dem großen Zuspruch bei der letzten digitalen Veranstaltung, gibt es auch im neuen Jahr die Möglichkeit, Fragen direkt an die Expertinnen zu stellen. Die Chefärztin der Frauenklinik, Dr. Patricia Van de Vondel, und die Leitende Hebamme Susanne Stöckigt informieren im Rahmen der Online-Veranstaltung über Themen rund um die Geburt. Am Mittwoch, 27.Januar 2020 ab 18.00 Uhr können Interessierte an der 60-minütigen Online-Veranstaltung teilnehmen. Die beiden Expertinnen sprechen über die Leistungen des Porzer Krankenhauses, zeigen die Räumlichkeiten und erklären die Möglichkeiten rund um Schmerztherapie, Stillbegleitung und die Versorgung von Frühchen. Zur Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen an janina.mantay@fup-kommunikation.de. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Corona-Impfungen zunächst nur in Pflege- oder Senioreneinrichtungen

Wer heute als über 80-Jähriger hofft, in den nächsten Tagen bereits eine Impfung bekommen zu können, irrt – sofern er oder sie nicht in einer Pflege-  oder Senioreneinrichtung untergebracht ist. Alle Senior*innen, die selbständig leben, müssen sich in NRW erst einmal gedulden. So soll es dann für Sie ablaufen:

  1. In einem ersten Schritt bekommen Sie – wann steht noch nicht fest – entweder von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein oder über Ihr Meldeamt Post, dass Sie überhaupt impfberechtigt sind und ab wann Sie sich einen Impftermin geben lassen können.
  2. Im zweiten Schritt sollen Sie ab dem im Brief angegebenen Datum die Telefonnummer 116117 anrufen, um zu klären, wann und in welchem Impfzentrum Sie Ihre Impfung erhalten. Voraussichtlich ist dieser Schritt auch online möglich.
  3. Der dritte Schritt ist ein erneuter Brief an Sie, in dem der Impftermin bestätigt wird, Sie weitere Informationen zum Ablauf erhalten und der Unterlagen enthält, die Sie zur Impfung mitbringen.
  4. Im vierten Schritt schließlich suchen Sie zum vereinbarten Termin das angegebene Impfzentrum auf mit den Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind. Einlaß in das Impfzentrum erhalten nur Sie, keine Begleitperson; Ausnahmen gelten nur für gesetzliche Betreuer oder für Personen mit Betreuungsverfügung im Bereich der Gesundheitsfürsorge.

Um den Schutz vor einer Coronainfektion zu komplettieren, sind zwei Impfungen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Impfberechtigte erhalten beide Termine sofort bei ihrem ersten Anruf der Nummer 116 117. Beide Termine werden postalisch bestätigt.

Die Reihenfolge der Impfungen für Senioren ergibt sich aus der Reihenfolge der Anrufe unter 116117, aber wie gesagt, erst ab dem im ersten Schreiben bekanntgegebenen Datum.

Pflegebedürftige, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, können nur durch ein mobiles Team bzw. einen Hausbesuch geimpft werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim BionTech/Pfizer-Impfstoff nicht der Fall.

Weitere Detail-Informationen finden Sie in diesem PDF.