Kategorie: Soziales

Alles rund um Soziales und Gesundheit: Themen, Gruppen, Aktivitäten

Seniorennetzwerk Zündorf besteht drei Jahre selbstorganisiert

Boule

Auch bei frostigem Wetter boulen Senioren an der Groov… (Foto: Seniorennetzwerk Zündorf)

Mit einer Planungsgruppe und einem Sprecherrat organisiert sich das Seniorennetzwerk Zündorf (SNW Zündorf) seit drei Jahren selbst, ohne ein Verein zu sein. Rund 200 ältere Menschen, zumeist aus Zündorf, aber auch aus anderen Porzer Stadtteilen nutzen regelmäßig oder sporadisch die Angebote. Dazu gehören z. B. eine Doppelkopfgemeinschaft oder ein Literaturkreis. Sportlich zu geht es beim Kegeln, Wandern, Fahrradfahren und boulen auf einer Bahn an der Groov. Der Stammtisch bietet Gegelenheit zum Austausch, einmal im Monat gibt es  ein Frühstück- oder Café-Treffen, mitunter auch mit Vortrag. Konversationsgruppen in Englisch und Französisch sind ebenso im Programm wie eine Smartphone-Selbsthilfegruppe. Und das Digitalangebot soll ausgeweitet werden. Schießlich wird zu Ausflugs- und Vortragsangeboten gesondert eingeladen. Für manche Aktivitäten ist eine Anmeldung erforderlich.

Im Internetangebot des Kölner Seniorennetzwerks sind auch die aktuellen Informationen für Zündorf zu finden. Informationen gibt es zudem unter 0163-8034906 oder per E-Mail an snw-zuendorf@gmx.de. Jeder, der seine E-Mailadresse mitteilt, erhält regelmäßig Informationen zu den Aktivitäten.

(auf der Basis einer Pressemitteilung)

Schuhsammelaktion durch Kolpingsfamilie Porz

„Mein Schuh tut gut!“. Zum diesjährigen Kolpinggedenktag findet die sechste bundesweite Schuhsammelaktion zugunsten der KOLPING INTERNATIONAL Foundation statt. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre beteiligt sich die Kolpingsfamilie Porz  wieder an der Sammelaktion „Mein Schuh tut gut!“. Bundesweit wurden in den letzten sechs Jahren schon über eine 1,2 Millionen Paar Schuhe gesammelt.

Fast jeder von uns hat zu Hause Schuhe, die nicht mehr getragen werden, aber noch in einem guten Zustand sind. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Schuhe zu spenden und damit etwas Gutes zu tun. Die Kolpingsfamilie Porz sammelt gebrauchte, gut erhaltene Schuhe am:

Sonntag, 4. Dezember 2022: jeweils 30 Minuten vor den dortigen Gottesdiensten

GAG nimmt Mietanpassungen vor

GAG reagiert auf dramatische Kostenexplosionen

(GAG) Die Mietanpassungen betreffen freifinanzierte und geförderte Wohnungen gleichermaßen. Bei ersteren ist der Kölner Mietspiegel die Richtschnur, bei letzteren erfolgen die Anpassungen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben der Förderbedingungen.

Aufgrund der bereits seit Monaten exorbitant steigenden Kosten in allen Bereichen und der ebenfalls stark angezogenen Zinsen ist nun auch die GAG gezwungen, ihre Einnahmenseite zu stärken. So orientieren sich die Mieten für freifinanzierte Wohnungen nicht mehr am Mittelwert des Kölner Mietspiegels für mittlere Wohnlagen, sondern am Oberwert für mittlere Wohnlagen. Über
entsprechende Mietanpassungen zum Jahresanfang 2023 wurden Ende Oktober rund 7.000 GAG-Haushalte informiert. „Angesichts der großen Herausforderungen, mit denen wir derzeit konfrontiert sind, müssen wir weiter handlungsfähig bleiben. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber auf lange Sicht erhalten die jetzigen Mietanpassungen das starke Fundament der GAG. Ein Verzicht darauf hätte kurzfristig vielleicht für Beifall gesorgt, käme langfristig aber die Mieterinnen und Mieter und auch die Stadt teurer zu stehen“, begründet GAG-Vorständin Anne Keilholz die Entscheidung.

Westhoven: Lehrschwimmbecken soll an die Berliner Straße

Das Lehrschwimmbecken an der Grundschule Hohe Straße wurde 2019 wegen Baufälligkeit geschlossen. Eine Neuerrichtung sollte im Zuge der Generalsanierung der Grundschule mit Gelder des 2. Schulbaugesamtpakets bis 2027 umgesetzt werden. Auf Initiative der örtlichen SPD will der Schulausschuss des Rates den Standort an der Berliner Str. in Westhoven als Grundschule dauerhaft ausbauen anstatt ihn nur als Interimsstandort während des Neubaus an der Hohe Str. zu nutzen.

Derzeit ist auf dem großen Schulgelände an der Berliner Str. lediglich eine Förderschule untergebracht. Beim Ausbau könnte auch die baufällige Turnhalle durch eine Doppelturnhalle und ein ein Schwimmbad ersetzt werden. SPD-Ratsmitglied Lukas Lorenz nimmt die nun vorliegende Ankündigung der Stadtverwaltung, das
Schulschwimmbecken nunmehr am Schulstandort Berliner Staße neuzubauen,
positiv auf: „Schön, dass sich etwas tut und die maroden Kölner Lehrschwimmbecken endlich in den Fokus kommen. Dazu haben wir in Ensen/Westhoven mit unseren Bürgerprotesten gegen die Schließung des Lehrschwimmbeckens einen wichtigen Beitrag geleistet. Die Idee der Bauverwaltung, flächenmäßig alles auf dem engen Grundstück an der Hohe Straße unterbringen zu wollen, ist geplatzt. Ich hoffe nur, dass die angekündigte Vorlage nun auch schnell kommt und der Schulbau in unserem Stadtteil nicht noch weiter verzögert wird.“

Die örtliche SPD-Bezirksvertreterin Bettina Jureck begrüßt die aktuellen Aussagen ebenfalls, sieht aber auch einen Haken an der Sache: „Ich freue mich über die Einsicht der Verwaltung. Wir müssen nun allerdings aufpassen, dass das Schulprojekt an der Berliner Str. mit allem drum und dran – also inkl. Doppelturnhalle und Lehrschwimmecken – parallel zur Generalsanierung an der Hohe Str. realisiert wird. Was nicht geht ist, dass die abgespeckte Sanierung der Grundschule Hohe Straße erfolgt und die baulichen Umsetzungen an der Berliner Straße auf die lange Bank geschoben werden.“

(Aus der Basis einer Pressemitteilung)

Rikscha-Fahrer gesucht

Seit einigen Jahren gibt es den Verein Radeln ohne Alter in Köln und seit 2021 auch zwei Rikschas in Porz-Mitte und Westhoven. Durch sie haben Mitbürgerinnen das schöne Erlebnis, „wieder den Wind in den Haaren zu spüren“ und noch einmal durch ihr Veedel gefahren zu werden. Beliebt sind auch kleine Ausflüge zum Rhein oder an die Groov. Das Angebot ist für alle Nutzer kostenfrei, eine normale Fahrt dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Die Menschen, die Rikschas fahren (Piloten genannt), tun dies als Ehrenamt.

Der Verein sucht nun dringend fahrradbegeisterte Menschen, die bereit sind, in ihrer Freizeit ehrenamtlich Rikscha-Piloten zu werden. Er bietet eine ausführliche Einführung und Übungsphase vor dem ersten Einsatz. Der Zeitaufwand pro Einsatz liegt bei 2-3 Stunden, über ihre Einsatzzeiten bestimmen die Piloten.

Interessierte wenden sich an Ute Held, mobil 01774007642 (Vereinshandy mit AB) oder an Bernd Rademächers, mobil 01757220563 oder senden eine E-Mail an porz@radelnohnealter.koeln.