Führung durch die Westhovener Aue

Ehemaliges Militärgelände bietet heute vielen Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Die Westhovener Aue hat eine lange Tradition als Militärstandort. Die Preußen erbauten dort das Zwischenwerk IXa, die südlichste Anlage im rechtsrheinischen Festungsgürtel. In den 1930er Jahren entstand an dieser Stelle die Kaserne Unverzagt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die belgischen Besatzungstruppen dort ein und nannten den Standort Brasseur. 1995 gaben sie die Anlage auf, sieben Jahre später kaufte die Stadt Köln das Gelände. Es dient nun als Retentionsraum für Hochwasser sowie den Bürgerinnen und Bürgern als Erholungsfläche. Da sich die Natur dort weitestgehend ungestört entwickeln konnte, sind in der Westhovener Aue zahlreiche Pflanzen- und Tierarten zu Hause.

Eine kostenlose Führung bietet das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen am Sonntag, 5. September 2010, um 14 Uhr  gemeinsam mit der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven an.

Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, die an der Führung teilnehmen möchten, ist der Westhovener Leinpfad, Zugang Ruhrweg/Robertstraße; er ist mit der Stadtbahnlinie 7 erreichbar, Haltestelle Berliner Straße. Einen öffentlichen Parkplatz gibt es am Ruhrweg. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

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