Umweltbildung: Bald kostenfreie Angebote in Gut Leidenhausen

Das Gut Leidenhausen wird zu einem Umweltbildungszentrum ausgebaut, so hat es der Rat der Stadt Köln nun beschlossen. Hintergrund: Die bisherigen fünf städtischen außerschulischen Naturlernorte, zu denen Finkens Garten, Freiluga, Grüne Schule, Waldschule Köln und Zooschule zählen, sind inzwischen ein bis zwei Jahre im Voraus ausgebucht. Dadurch kann nur jeder dritte Sechs- bis Fünfzehnjährige einmal im Jahr hier ein Angebot wahrnehmen.

Die Arbeit des Umweltbildungszentrums wird in enger Kooperation mit weiteren, vorrangig bereits vor Ort tätigen Initiativen erfolgen, die im Umweltbereich tätigen Initiativen mit den Bürgern vernetzen, auf diese Weise informieren, aber auch die Eigeninitiative im Natur- und Umweltschutz des eigenen Wirkungsbereiches fördern. Gut Leidenhausen bietet gute Voraussetzungen in seiner unmittelbarer Nachbarschaft zur Wahner Heide und zum Königsforst. Diese beiden Naturgebiete bilden zusammen eines der größten Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen mit europäischer Bedeutung.

Bereits seit den 1960er Jahren ist der Hof im Besitz der Stadt Köln und wird von verschiedenen Vereinen und Institutionen, die sich für den Naturschutz einsetzen und unterschiedliche Angebotsformate zur Umweltbildung und Naturerfahrung ermöglichen, genutzt. Die Waldschule Köln, das Heideportal, die Greifvogelschutzstation, der Bienenschaukasten, das Obstmuseum und das Haus des Waldes bieten eine ganze Reihe von Angeboten, die durch das direkte Erleben von Natur zur Wertschätzung dieser beitragen. Diese Angebote werden von den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch vor allem durch Kinder und Jugendliche intensiv genutzt. Schulen nehmen mit ihren Klassen Angebote in Anspruch.

Basis der neuen Aktivitäten ist ein vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt entwickeltes „Ganzheitlichen Umweltbildungskonzept“.

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