Stadt fällt Bäume im Langeler Auwald

Pappeln sind nicht mehr standsicher und drohen umzustürzen.

Die Untere Landschaftsbehörde im Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln lässt vom 22. März bis voraussichtlich 2. April 2010 im Porzer Naturschutzgebiet „Langeler Auwald“ entlang des Wegs nach Lülsdorf rund 130 Bäume fällen oder deren Kronen einkürzen. Kontrollen haben ergeben, dass die heimischen Laubbäume, überwiegend Pappeln, umzustürzen drohen oder die Gefahr besteht, dass Äste abbrechen. Bei der jüngsten Begutachtung hat sich herausgestellt, dass sich die Situation durch den Sturm am 28. Februar noch verschärft hat und sofortiges Handeln erfordert. Um Flora und Fauna in dem Naturschutzgebiet während der Brutzeit möglichst wenig zu beeinträchtigen, bleiben die gefällten Bäume soweit es geht an Ort und Stelle.

Weil die Pappeln an einem öffentlichen Fuß- und Radweg stehen, erfordert die Verkehrssicherungspflicht der Stadt Köln, sie zu fällen oder zu beschneiden. Um den dort vorhandenen Tieren, vor allem Fledermäuse und diverse Vogelarten, keinen Schaden zuzufügen, begleitet eine Biologin die Schnitt- und Fällaktion ökologisch vor Ort. Wegen der Gefahr ist der Weg bereits seit einiger Zeit gesperrt und bleibt dies auch während der Arbeiten. Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz bittet die Bevölkerung, sich unbedingt an dieses Betretungsverbot zu halten, weil in diesem Bereich Lebensgefahr besteht. Die Stadt Köln bittet dafür um Verständnis.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stefan Palm

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