„Loss m’r laache“ – Puppensitzung 2017

Die Premiere der diesjährigen Puppensitzung ist gestern über die Bühne gegangen: Zwar sind alle Karten ausverkauft – für das breite Publikum gibt es am 21. Februar aber sowohl eine Vorführung auf Großleinwand auf dem Eisenmarkt (ab 16 Uhr) als auch einen Live-Stream von RTL-West (ab 19 Uhr). Die Sitzung wird erstmals von RTL aufgezeichnet, nachdem der WDR die langjährige Übertragung im Fernsehen aus Kostengründen nicht mehr übernehmen wollte.

Puppensitzung 2017

Foto: porzerleben.de

„Loss m’r laache“ bietet Karneval für Alle, für Alte und Junge, für Traditionalisten und Comedy-Fans, Vereinskarnevalisten und Individualisten, für Kölner und (mit sprachlicher Einschränkung) Nicht-Kölner. Der Schauplatz „Mählwurms Pitter“ zeigt uns die „kölsche Weetschaff“ als Mikrokosmos, in der alle Themen verhandelt und alle Lieder gesungen werden dürfen, nichts vertieft und nichts zu schwer genommen wird.

Neben den beliebten und allseits bekannten Figuren des Hänneschen-Theaters treten Puppen von Donald Trump und Hillary Clinton, Roger Cicero und Peter Stöger und von sämtlichen Brings auf. Aber auch weniger prominente Bürger wie Aslan aus Ehrenfeld oder Klofrau Uschi kommen zu Wort. Große Probleme wie Plasikmüll in Gewässern oder Altersarmut, kleine Sorgen wie der Kampf mit den Pfunden („Diätleed“), kontoverse Themen wie die Burka. philosphische Themen wie die Suche nach dem Glück – die Puppen tanzen, singen, rocken, dozieren, sinnieren und reißen Witze. Und das Publikum will regelmäßig „die Woosch“ rufen, klassische Karnevalslieder oder auch das Flipper-Lied mitsingen und natürlich auch schunkeln und zuletzt herrscht weitgehend Einigkeit: „Wie wor et widder schön!“

 

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