Das Porzer Dreigestirn 2011 setzt sich ein

Am 11.11.2010 zur Vorstellung des Dreigestirn 2011 gaben die designierten Tollitäten bekannt, dass sie die Suppenküche in Porz des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln unterstützen möchte. Die zukünftigen Tollitäten, Werner Mack (Prinz Werner I.), Mario Korbmacher (Bauer Mario) und Vanessa Valiente Mota (Jungfrau Vanessa) wollen damit ein Zeichen setzen und zu mehr Engagement und Unterstützung in Porz für diese Einrichtung aufrufen. Diese Einrichtung braucht und lebt nur von Spenden mit denen sie bedürftigen Menschen hilft. Das Dreigestirn 2011 ist sich einig und möchte in der Session auf persönliche Zuwendungen und Geschenke verzichten. Vielmehr bittet das Porzer Dreigestirn 2011 um Spenden für die Suppenküche und ruft auf, „Macht mit, wir gehen voran“. Die Spenden werden gerne entgegengenommen und nach der Session an die Suppenküche weitergereicht.

Der „Porzer Mittagstisch“ wurde bei der Fusion des SkF e.V. Köln mit dem SkF e.V. Köln Porz übernommen und erst einmal in der damals bestehenden Form weitergeführt. Das Bestreben des SkF e.v. Köln bestand seit der Fusion darin, den Mittagstisch zu erhalten und wenn möglich weiter auszubauen.  An vier Tagen in der Woche geben Freiwillige Essen an Bedürftige gegen einen kleinen Obolus von einem Euro aus. Da die beengten Verhältnisse im Dechant-Scheben-Haus die Einrichtung einer eigenen Küche nicht zuließen, wurde und wird das Essen in der Küche des Porzer Krankenhauses produziert. An den vier Tagen geben die ehrenamtlichen zwischen 40 und 50 Essen aus. Kamen in der früheren Jahren häufig arme, aber auch sehr viele einsame Menschen zum „Porzer Mittagstisch“ hat sich dies inzwischen sehr verändert. Armut ist auch in Porz sichtbar geworden. Mit der Renovierung des Dechant-Scheben Hauses wurde es notwendig, den Porzer Mittagstisch zu verlagern. Ein neues, vorläufiges Domizil hat die sogenannte „Suppenküche“ in den Räumen der Freien Evangelischen Gemeinde in der Goethestraße gefunden. Durch die Nähe zum „Sozialen Haus“ von SkF und SKM hat sich der Zustrom der Bedürftigen verstärkt und es wird deutlich, dass es in Porz viele Menschen gibt, die auf die Hilfe eines so niedrig schwelligen Versorgungsangebotes angewiesen sind, um ihre tägliche Existenz zu sichern. Der Porzer Mittagstisch lebt ausschließlich von Spenden und Eigenmitteln des SkF e.V. und vor allem vom Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

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