Mühlenbad
Historie[Bearbeiten]
Ende März 1925 eröffnete Otto Blume in der Mühlenstraße 8 ein privates Badehaus. Neben seinem Wohnhaus errichtete er die Badeanstalt mit zunächst "12 Wannen (6 für Frauen und 6 für Männer)" sowie 5 Brausen und zwei Massageräumen[1]. Schon bald erweiterterte er den Betrieb auf 24 Wannen. Hinzu kamen Massageräume und ein Warteraum. Bald schon kamen Dampf- und Heißlufteinrichtungen, elektrische Lichtbäder und Höhensonnen-Bestrahlungen hinzu. und Zu dieser Zeit waren Badezimmer eher ein Luxus in den Wohnungen. Der Gemeinderat förderte den Besuch - jeder Bürger durfte das Bad einmal im Jahr kostenlos besuchen.
Bereits ab 1928 führte der Bruder Theodor Blume (+1961) das Bad fort, die Adresse änderte sich in den 1930er Jahren auf Mühlenstraße 10. Theodor wirkte als Massierer, seine Frau als Leiterin des Bads. 1951 firmiert der Betrieb als Massageinstitut. Sohn Klaus-Friedel lässt sich als staatlich geprüfter Masseur und Bademeister ausbilden und arbeitet ebenfalls im Familienbetrieb. 1961 übernimmmt er das Massageinstitut und eröffnete im selben Jahr im Gebäude eine finnische Sauna. Später wird der Saunabereich auf drei Räume und einen Außenbereich mit Pool erweitert. Das Mühlenbad bestand noch im Jahr 1975[2].