Möckeburg

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Historie[Bearbeiten]

Die Möckeburg war die zweite Werkssiedlung im Porzer Raum. Auf einer Fläche zwischen der Hauptstraße und der Poststraße errichtete der Besitzer der Adelenhütte, Carl Otto Meurer, um 1905/06 für seine Mitarbeiter acht Siedlungshäuser. Auf dem zum Werk gehörenden Areal hatte er schon 1883 die Errichtung der ersten kleinen evangelischen Kirche in der Region, der Lutherkapelle, durch die Bereitstellung des Baumaterials gefördert. In der Eisenhütte wurden Gießschlacken zu Steinen gepresst, auch gab es hier eine Zementfertigung. Aus diesen Materialen bestanden auch die zweigeschossigen Häuser. Die Herkunft der Bezeichnung "Möckeburg" ist unklar, "Möcke" bedeutet auf Kölsch Mücke. Die Straße und alle Wohnhäuser bis auf eins gingen später in den Besitz der Rezag über.

Neubebauung[Bearbeiten]

1961 legte der Architekt der Rezag, Eric Müller aus Zündorf, eine Planung für eine Neubebauung mit 40 Wohneinheiten vor. Grunderwerbsprobleme verzögerten die Umsetzung. So bestand die Möckeburg einschließlich der inzwischen zu einem Wohnhaus umgebauten alten evangelischen Kapelle noch im Jahr 1967[1]. Die Häuser wurden in den Folgejahren unmittelbar nach Auszug der Mieter abgebrochen. Der Straßenbeginn ist heute mit anderem Verlauf der östliche Beginn der Straße In der Adelenhütte, die Siedlung lag weitgehend auf der heutigen Brachfläche nördlich dieser Einmündung.

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

  1. vgl. KStA Porz v. 19.7.1967 (mit Fotos).