Liesegang KG

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Die Bootswerft[Bearbeiten]

Walter Liesegang (*1901) wuchs als aktiver Segler mit Erfolgen in verschiedenen Regatten auf. Sein Vater war der Ingenieur und Eisenwarenfabrikant Wilhelm Liesegang. Sie wohnten in Rodenkirchen und aus der Liesegang-Familie waren mehrere Personen Mitglied des im Jahr 1900 gegründeten und in Rodenkirchen ansässigen Kölner Segler-Club e.V. Der Vater, drei Jahre lang Vorsitzender des Vereins, besaß schon vor der Vereinsgründung das Sportsegelboot Roland, ein sehr breites, halbgedecktes Schwertboot, und ab 1903 die Tourenyacht Zephyr[1], "ein Boot übrigens, auf welchem sämtliche Söhne des alten Herren nicht nur laufen, sondern auch segeln erlernten"[2].

Walter Liesegang stellte zunächst Bootsmodelle her, die zB. auf der Wassersport-Ausstellung der Kölner Jahrtausendausstellung 1925 gezeigt wurden.[3]

1926 beantragte Walter Liesegang die "Anlage einer Helling für Kleinfahrzeuge am rechten Rheinufer unterhalb Porz, Stromstation km 177,3 + 28 m"[4]. Sie bestand aus einer Gleisanlage am Hang und Schienengräben aus Zementbeton, die den Leinpad überquerten. Im Oktober 1926 erhielt er hierfür von der Rheinstrombauverwaltung die Genehmigung. Zugleich errichtete Liesegang an der Kölner Straße 1 ein Werkstattgebäude als Werft, das er in den Folgejahren vergrößerte und 1927 durch ein Wohnhaus ergänzte. Seine Ehefrau Dorothea (Dorit) errichtete 1935 unter dieser Adresse zudem eine überdachte Tankstelle.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurden Bootswerft und Tankanlage neu errichtet.

Plastikverarbeitung[Bearbeiten]

(Vertiefung erwünscht)

Quellen, Literatur und Links[Bearbeiten]

Website des Unternehmens mit Firmengeschichte (Link)

  1. vgl. Kölner Segler-Club (Hrsg.): Jahrbuch 1925
  2. Die Geschichte des KYC- Von der Gründung bis 1914
  3. vgl. Meldung Kölnische Zeitung v. 17.5.1925.
  4. vgl. HAStK Best. 9020, A 52.