Kategorie:Schwimmbad

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Früher schwammen die Porzer im Rhein - und immer wieder ertranken dabei Menschen. Das änderte sich durch Rheinbadeanstalten nur begrenzt, zudem war das Baden im Bereich der Ortschaften Porz bis Westhoven offiziell wegen der Gefahren bereits zur Jahrhundertwende verboten. Besonders beliebt war das 1911 eröffnete Strandbad Langel, das allerdings 1915 kriegsbedingt geschlossen wurde und erst 1930 erneut einen Betreiber fand. Die Gemeinde Heumar unternahm mehrfach Anläufe für eine Badeanstalt, darunter 1920 ein geplanter Ankauf einer schwimmenden Rheinbadeanstalt.

Im Folgejahr 1921 schenkte die Firma Meirowsky der Gemeinde ein Grundstück (heute Kaiserstraße 200) am Bahnhof Porz unter der Bedingung, daß dort eine Badeanstalt errichtet würde.[1] Die Gemeindeverwaltung erhoffte sich Baukostenzuschüsse von der Industrie. Erst 1925 eröffnete mit dem Mühlenbad zumindest ein Badehaus.

Doch die ersten Freibäder, die auch von der Bevölkerung genutzt werden dürfen, entstanden zunächst in Industriebetrieben: Um 1939/40 errichtete Wilhelm Ruppert in seinem Elektro-Isolier-Werk in Wahn ein Freibad. Kurz darauf weihten auch die Gebrüder Faber in Ensen ein Werksfreibad ein.

Als erste kommunale Badeanstalt eröffnete im Jahr 1955 das nicht mehr existierende Porzer Freibad in der Königsberger Straße. Es wurde im Jahr 1962 durch ein Hallenbad ergänzt. Deutlich jünger sind die beiden heutigen Schwimmbäder: Das Wahnbad als Hallenbad 1975 und das Zündorfbad als Kombibad 1976 und 1978.

  1. Ob dies ein Schwimmbad oder nur ein Badehaus sein sollte, ist unklar.

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