Diskussion:Ziegelei Westhoven

Aus porzerleben.de/porz-wiki

Am 3. November 1943 wurde bei einem der zahlreichen alliierten Bomberanggriffe eine Sprengbombe abgeworfen, die den Hauptbahnhof verfehlte. Sie riss am Kölner Dom ein großes Loch in einen Eckpfeiler des Nordturms. Dadurch wurde die Statik des gesamten Turms bedroht. Rasches Handeln war erforderlich. Benötigt wurden rasch 25.000 Ziegelsteine, um das Loch provisorisch zu schließen. Zumindest ein Teil dieser Steine wurde von der Ziegelei Westhoven geliefert und in den Folgemonaten verbaut. Die so entstandene Plombe blieb unverändert bis in das Jahr 2004 ein offenliegender Bestandteil des Nordturms. Erst dann wurde ein Teil der roten Ziegelsteine entfernt, Mauer und Fassaden rekonstruierte man denkmalschutzgerecht aus Sandsteinen. Die entnommenen Ziegelsteine verkaufte die Dombauhütte einzeln mit einem entsprechenden Zertifikat.

Ob einige dieser Steine in der Ziegelei Westhoven gebrannt wurden, ist aktuell in der Klärung. Sachdienliche Belege bitte an wiki@porzerleben.de.