Kategorie: Porz

Porz-Themen ohne gesonderte Rubrik: Zum Beispiel Bürgerschaftliches Engagement, Verkehr, Historie, sonstige Ereignisse

Adventsbasar des Urbacher Ortsrings

Der Ortsring Urbach/Elsdorf lädt alle herzlich zu seinem diesjährigen Adventsbasar ein. Der Basar findet traditionell am Freitag vor dem ersten Advent, d.h. am 26.11.2021 ab 16.00 Uhr in Porz-Urbach hinter der Kirche von St. Bartholomäus, Am Leuschhof statt. Wie in jedem Jahr werden selbstgemachte Waren zum Verkauf angeboten. Die Mitgliedsvereine des Ortsrings sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Die Kinder des katholischen Kindergartens, der Posaunenchor der evangelischen Kirche sowie Markus Galle und Herbert Ihle werden die Besucher musikalisch auf den Advent einstimmen.

Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V. zugute. Aufgrund der aktuellen Coronalage gilt die 2-G-Regelung. Der Zutritt ist daher nur gegen das COVID-19-Virus Geimpften und Genesenen gestattet. Kontrollen finden am Eingang des Basars statt.

Neues Parksystem am Krankenhaus Porz

Johannes Kammann, Leiter Finanz- und Rechnungswesen vor dem neuen Gebührenautomaten (Foto: Krankenhaus)

Der Urbacher Weg vor dem Porzer Krankenhaus war bisher für die Stadt Köln das ertragreichste Knöllchengebiet im Porzer Stadtbezirk. Nun gibt es seit Kurzem ein ganz neues Parksystem, das ohne Schranken und Tickets auskommt. Der Betreiber ist weiterhin das Krankenhaus, die eingesetzten Technologien kommen von Peter Park und Easy Park.

Die Technik: Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs gescannt, um die Parkdauer ermitteln zu können. „Die gesetzlichen Anforderungen zum Datenschutz werden dabei jederzeit eingehalten“, betont Stefan Schenk, Co-Founder & Chief Business Development Officer Peter Park System GmbH. „Der Kennzeichen-Scanner erfasst nur das Kfz-Kennzeichen, zeichnet keine Videos auf und kann nicht einsehen, wer das Fahrzeug fährt oder mit im Fahrzeug sitzt.“

Foto: porzerleben.de

Weil kein Bezahlen an einer Schranke möglich ist,  werden viele Besucher wohl weiterhin vorher den Kassierautomaten aufsuchen. Hier muss dann das Kennzeichen über ein Tastenfeld per Hand eigegeben werden, bezahlt wird bar, mit EC- oder Kreditkarte. Dann gilt es, den Parkplatz zügig zu verlassen. „Wichtig ist, dass der Parkvorgang vor der Abfahrt von der Parkfläche bezahlt wird“, so Schenk. „Verlässt ein Fahrzeug den Parkplatz, ohne vorher zu bezahlen, wird ein Bußgeld fällig.“ Die erste angefangene Stunde kostet montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr 1,50 €, dann alle 20 Minuten 0,50 €;  zu allen anderen Zeiten kostet die angefangene Stunde 0,50 €. Binnen 15 Minuten nach dem Bezahlen muss der Parkplatz verlassen werden. Wer binnen 15 Minuten wieder den Parkplatz verlässt, muss ebenfalls nicht zahlen. Das Bußgeld beträgt ansonsten 35 € für PKWs.

Bequemer wird es nur bei Nutzung der EasyPark App auf dem Smartphone. In ihr kann man den Parkvorgang beginnen und abschließen. Doch die App kostet Geld. Für die Nutzung wird pro Parkvorgang eine Gebühr von 15 % der Parkgebühr (jedoch mind. 49 Cent) berechnet. Wer die App regelmäßig nutzt (also mehr als 10 x pro Monat), kann eine Flatrate für 4,99 € erwerben.

Bus 162: Bis Jahresende Umleitung in Urbach

Die RheinEnergie führt in Urbach Leitungsarbeiten durch. Deshalb wird der Mühlenweg zwischen Friedensstraße und Pappelallee als Einbahnstraße eingerichtet und müssen auch die Busse der Linie 162 im Zeitraum von Montag, 4. Oktober, bis Freitag, 31. Dezember, umgeleitet werden. Die Umleitung zwischen den Haltestellen „Marienplatz“ und „Elsdorf“ gilt nur in Fahrtrichtung DLR.
Die Haltestelle „Urbach Waldstraße“ wird für diese Fahrtrichtung auf die Frankfurter Straße in Höhe Haus Nr. 505-509 verlegt, die Haltestelle „Urbach Friedhof“ wird auf der Frankfurter Straße vor Haus Nr. 499-501 angefahren und die Haltestelle „Friedrich-Hirsch-Straße“ auf der Frankfurter Straße vor Haus Nr. 467. In Fahrtrichtung Porz Markt fahren die Busse der Linie 162 durchgehend auf ihrem regulären Linienweg.

Bundestagswahlen 2021 (3) – Ergebnisse nach Porzer Stadtteilen

Als dritten und letzten Teil unserer kleinen Wahldarstellung kommen nun die Stimmenanteile in den Porzer Stadtteilen. Die Wahlbeteiligung Im Stadtbezirk Porz (72,81%)  lag knapp fünf Prozentpunkte unter dem Kölner Gesamtdurchschnitt. Im Bezirk Porz haben im Vergleich zum Kölner Durchschnitt die CDU 4 Prozent mehr, die SPD 3,6 Prozent mehr und die AfD 1,7 Prozent mehr erzielt, bei der FDP sind es nur 0,2 Prozent. Hingegen liegen die Ergebnisse der Grünen um 7,9 Proznet niedriger als der Kölner Durchschnitt, der Linken um 1,8 Prozent niedriger.

In der Betrachtung der Porzer Stadtteile unterscheiden sich die Ergebnisse erheblich. Die Wahlbeteiligung ist in Libur mit knapp 85 Prozent am stärksten, auch Langel und Zündorf kommen über 80 Prozent. Ganz anders verhalten sich die Wahlberechtigten in Finkenberg mit nur 54,67 Prozent und in Gremberghoven mit nur 55,39 Prozent Wahlbeteiligung. Eine Tabelle mit den konkreten Prozentwerten der Parteien finden Sie am Ende dieses Artikels.

  • War die CDU im Jahr 2017 noch in 14 der 16 Stadtteile führend, gelingt ihr dies nur noch in Libur. Doch selbst hier stürzt sie von 42,19% in 2017 auf 29,36 Prozent ab; in Gremberghoven erreicht sie lediglich 17,76 Prozent der Stimmen.
  • Die SPD übernimmt in allen Stadtteilen außer in Libur die Führung. Ihr bestes Ergebnis sind 36,1 Prozent in Gremberghoven, ihr schwächstes 24,24 Prozent in Libur.
  • Die FDP hat gegenüber 2017 insgesamt kaum Wähler hinzugewonnen. Ihr bestes Ergebnis sind 14,82 Prozent in Libur, ihr schwächstes lediglich 7,28 Prozent in Finkenberg.
  • Die GRÜNEN Iandeten 2017 noch in zehn Porzer Stadtteilen auf dem letzten Platz unter den kleineren Parteien. Das hat sich gründlich geändert. Hochburg ist weiterhin Poll mit verdoppelten 23,99 Prozent. Bis auf Gremberghoven (8,73%) und Finkenberg (9,96%) sind nun alle Ergebnisse zweistellig. Über 18 Prozent erreicht die Partei zudem in den anderen Rhein-anliegenden Stadtteilen Ensen, Langel und Westhoven.
  • DIE LINKE wurde in den Stadtteilen nahezu halbiert und überspringt die Fünf-Prozent-Marke nur noch in Finkenberg (5,63%), Gremberghoven (5,24%), Porz-Zentrum (5,21%) und Westhoven (5,01%). In Libur entscheiden sich nur 1,94 Prozent der Wähler für diese Partei.
  • Schließlich die AfD. Im Mittel kommt sie in Köln noch auf 5,97 Prozent. Insgesamt erreichten oder überstiegen ihre Ergebnisse 2017 noch in 12 Stadtteilen die 10-Prozent-Marke. Nun sind es nur noch zwei. Dies sind mit Abstand Finkenberg (13,12%) und Gremberghoven (10,77%), gefolgt vom Wahnheide (9,86%). Den niedrigsten Wert verzeichnet Langel (5,18%) . 2017 war die AfD mit 24,81 Prozent im Wahlbezirk 71602 Bürgerzentrum Finkenberg noch die führende Partei vor CDU und SPD. Dies hat sich 2021 geändert. Nun liegt sie mit immer noch 20,56 Prozent hinter der SPD und der CDU.

Es folgt die Tabelle mit allen Zweitstimmen-Ergebnissen der genannten Parteien:

Rat beschließt Bebauungsplan „Fuchskaule“ in Elsdorf

Am 16. 9. hat der Kölner Stadtrat den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet in Elsdorf zwischen der Fuchskaule und der Verlängerung der Friedrich-Hirsch-Straße beschlossen. Anhand von Auswertungstabellen aus den einzelnen Schritten der Bauleitplanung konnten sich die Politiker*innen ein umfassendes Bild über die Abläufe und Anregungen während des Bebauungsplan-Verfahrens und aus der Offenlage für die Bürgerbeteilung im Frühjahr machen.

Das städtebauliche Konzept wird von der Projektgesellschaft „KD Stadtsanierungsgesellschaft Elsdorf mbH & Co. KG“ realisiert. Es zeigt eine Bebauung mit Mehrfamilienhäusern entlang einer Ringerschließung um eine zentrale öffentliche Grünfläche mit Kinderspielplatz. Von rund 130 Wohnungen entstehen dreißig Prozent als geförderter Wohnungsbau. Daran schließen sich rund 80 Einfamilienhäuser als Reihen- oder Einzelhäuser an, gruppiert um schmalere, verkehrsberuhigte Bereiche mit jeweils einem kleinen Dorfplatz.

Es entsteht eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen, die Dächer sollen begrünt werden, geheizt wird über ein Blockheizkraftwerk und Car-Sharing-Plätze mit E-Ladesäulen sind im Eingang des Plangebietes ebenfalls vorgesehen. (Auf der Basis einer Pressemitteilung der Stadt Köln)