Sanierung der Stützmauer am Friedrich-Ebert-Ufer

Foto: Bezirksrathaus Porz, Ratsmitglied Anne Henk-Hollstein

Foto: Bezirksrathaus Porz, Ratsmitglied Anne Henk-Hollstein

Bereits im Februar dieses Jahres wurde im Kulturausschuss die Sanierung der historischen Treppenanlage unterhalb des Porzer Bezirksrathauses beschlossen und die Mittel für das laufende Jahr freigegeben. Vollmundig hatte der Bezirksbürgermeister dann eine Realisierung bis zur 60 Jahrfeier Mitte September 2011 versprochen. Bis auf Sperrung der Treppe ist jedoch noch nichts Sichtbares erfolgt. Zwischenzeitlich ist auch die Sanierung der Stützmauer am Friedrich-Ebert-Ufer dringlich geworden. Die Standfestigkeit der Mauer ist durch die viel zu nah an der Mauer gepflanzten Bäume gefährdet.

Da die gesamte Uferanlage unterhalb des Bezirksrathauses ein Denkmal ist, das aus dem Rheinuferdamm mit Treppenaufgang, Brüstungsmauer, eingelassener Inschriftentafel mit darüber befindlichem Sockel und der Figur eines sterbenden Löwen sowie zwei flanierenden schmiedeeisernen Laternen besteht, wird aus denkmalpflegerischer Sicht befürwortet, dass die Ufermauer abgebrochen und neu errichtet wird. „Damit ist die unsägliche Diskussion über die Errichtung eines Gitterzauns beendet“ freut sich CDU-Ratsmitglied Anne Henk-Hollstein, in deren Wahlkreis sich das historisch repräsentative Entrée von Porz befindet. „Als Mitglied des Finanzausschusses werde ich Anfang Oktober eindeutig für die Neuerrichtung der Mauer stimmen, auch wenn es um die teurere Lösung handelt, aber das sollte uns Porz wert sein!“ Die Kostenschätzung geht von rund 275.000,– € aus. Dazu kommen noch die Sanierungskosten für die Treppenanlage in Höhe von ca. 160.000,–. Bezirksvertretung und Kulturausschuss beraten die Vorlage noch in dieser Woche.

Anne Henk-Hollstein: „Die Gesamtkosten erscheinen mir für die Maßnahme relativ hoch und sind – wie so häufig bei städtischen Vergaben – noch einmal kritisch zu prüfen. Ärgerlich ist in jedem Fall, dass das alles so lange dauert. Wir wünschen uns etwas mehr Engagement des Oberbürgermeisters für Porz, wenn schon der Bezirksbürgermeister so wenig Einfluss bei seinen Genossen hat.“

CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Werner: „Viel zu lange haben wir Porzer diese Situation aushalten müssen. Es wird höchste Zeit, dass es endlich vorwärts geht.“

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