Pestalozzi-Schule in Wahnheide erhält neue Räume

Die Pestalozzi-Schule in Wahnheide kooperiert als Förderschule für geistige Entwicklung bereits seit über 10 Jahren mit der Heideschule und der Otto-Lilienthal-Realschule. Um diese Kooperation zwischen behinderten und nicht-behinderten Schülern weiter auszubauen, sind zusätzliche Unterrichtsräume notwendig.

„Der Schulausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Verwaltung beauftragt, die Voruntersuchung und Planung für die benötigten neuen Räume an der Pestalozzi-Schule aufzunehmen“, so das zuständige Wahnheider CDU-Ratsmitglied Dr. Nils Helge Schlieben. „Für diese Form der Zusammenarbeit durch die so genannte umgekehrte Inklusion, d.h. die Öffnung der Pestalozzi-Schule für Schüler der Regelschulen, werden ein neuer Klassenraum, ein zusätzlicher Gruppenraum, eine Teeküche und ein neues behindertengerechtes WC benötigt“, beschreibt Schlieben das neue Raumprogramm.

„Wir sind uns mit der Verwaltung einig, dass wir hierfür keine provisorischen Container haben wollen, sondern eine dauerhafte Lösung durch einen Erweiterungsbau. Die Baukosten  betragen 355.000 Euro und werden vollständig aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft vorfinanziert. Ab dem Haushaltsjahr 2012 werden diese Kosten über Mietzahlungen der Schulverwaltung gedeckt“, so Schlieben weiter.

“Mir ist es besonders wichtig, dass es uns gelingt allen Kindern mit und ohne Behinderungen ihr Recht auf Bildung und Chancengleichheit zu sichern. Ob dies an  einer Förderschule oder an einer allgemeinen Schule am besten verwirklicht werden kann, sollten die Eltern des betroffenen Kindes nach einer fachlichen Beratung selbst entscheiden. Hier bin ich der Meinung, dass ein vielfältiges Angebot die Interessen und Begabungen aller unserer Kinder am besten aufnehmen und auch den notwendigen Förderbedarf am besten umsetzen kann“, so Schlieben abschließend.

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