SPD erinnert an „Ben Wisch“: Jochen Ott legt Kranz nieder

Zu Ehren und zum Andenken an einen großen deutschen Politiker hat der Kölner SPD Vorsitzende und Stellvertretende Landesvorsitzende der NRWSPD Jochen Ott „für die gesamte deutsche Sozialdemokratie“ am Grab von Hans-Jürgen Wischnewski auf dem Kölner Friedhof Melaten einen Kranz niedergelegt.

Mit dabei waren langjährige politische Weggefährten von Hans-Jürgen Wischnewski, wie der ehemalige OB Norbert Burger, Erich Henke und Anke Brunn.Kölns SPD-Chef Jochen Ott setzt sich für die Benennung einer wichtigen Straße in hervorgehobener Lage zum dauerhaften Gedenken an Hans-Jürgen Wischnewski ein:

„Der Kölner Sozialdemokratie ist es ein wichtiges Anliegen, ein dauerhaftes ehrendes Andenken zu schaffen. Dazu zählt zum Beispiel auch die Benennung einer wichtigen Straße in hervorgehobener Lage, so Jochen Ott in seiner Erklärung zur Kranzniederlegung. Auf Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt soll im Barmer-Viertel an prominenter Stelle eine Straße nach Hans-Jürgen Wischnewski benannt werden.

Jochen Ott, Anke Brunn, Erich Henke und Norbert Burger am Grab Wischnewskis

Jochen Ott, Anke Brunn, Erich Henke und Norbert Burger am Grab Wischnewskis

Hans-Jürgen Wischnewski war eine besondere Kölner Persönlichkeit. 1922 in Allenstein geboren, war er von 1952 bei der IG Metall in Köln angestellt und von 1957 bis 1968 Vorsitzender der Kölner SPD. Hans-Jürgen Wischnewski vertrat von 1957 bis 1990 die Interessen der Kölnerinnen und Kölner als Mitglied des Deutschen Bundestages in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn.

Als Staats- und Bundesminister verbesserte er das Verhältnis zu zahlreichen arabischen Staaten mit der Bundesrepublik Deutschland wesentlich und erlangte so den Spitznamen „Ben Wisch“. Er setzte sich außerdem für das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser und den Frieden im Nahen Osten ein. 1997 wurde er von Jassir Arafat mit dem höchsten palästinensischen Orden ausgezeichnet.

Hans Jürgen Wischnewski verstarb am 24. Februar 2005 in Köln.

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