Friedrich-List-Schule profitiert vom Aktionsbündnis Schulbau

Der Neubau der offenen Ganztagsgrundschule an der Breitenbachstraße in Gremberghoven hat begonnen. Die Vorgeschichte war lang und oftmals von enttäuschten Hoffnungen geprägt. „Die Erkenntnis, dass das Gebäude der Friedrich-List-Schule marode ist und modernen pädagogischen Anforderungen in keinster Weise entspricht, ist schon fast 15 Jahre alt“, erinnert sich Anne Henk-Hollstein, CDU-Ratsmitglied und Sprecherin im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft. „Schon damals wurde der Eindruck erweckt, dass ein Neubau unmittelbar bevorsteht und auch wir Politiker haben dies vor Ort gerne verkündet. Dadurch, dass so lange nichts passiert ist, haben wir zur Enttäuschung der Bürgerinnen und Bürger beigetragen – zum Glück kann man jetzt mit eigenen Augen sehen, dass es voran geht.“

Positiv betrachtet bedeutet dies, dass der Schulneubau, der gemeinsam mit Vertretern der Schule konzipiert wurde, jetzt moderne pädagogische Konzepte aufgreift und umsetzt. Alle Bereiche werden so gebaut, dass die Räume flexibel und multifunktional genutzt werden können. Im Mittelpunkt stehen Raumgruppen aus Lern- und Unterrichtsräumen, die gemeinsam mit Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereichen eine Einheit bilden, ein sogenanntes Cluster. Damit verschwindet auch die Trennung zwischen Vor- und Nachmittagsbereichen und der Ganztagsbetrieb funktioniert besser.

Wichtig für Gremberghoven wird ein Foyer, das barrierefrei erreichbar ist und auch dem Stadtteil als Veranstaltungsort zur Verfügung steht.

Anne Henk-Hollstein: „Derzeit findet der Schulbetrieb in der Stresemannstraße statt, aber wir hoffen, dass der Neubau in zwei Jahren fertig sein wird. Danach sollen die Gremberghovener Schülerinnen und Schüler ihr neues Gebäude so schnell wie möglich in Betrieb nehmen. Und ich bin zuversichtlich, dass aus den Gesamtkosten von rund 13,7 Mio Euro auch noch etwas für eine tolle Einweihungsfeier übrig bleibt.“

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