Bezirksvertretung beharrt auf Verbesserungen am Langeler Berg

Die Bezirksvertretung Porz hat Mitte Dezember letzten Jahres einstimmig Vorschläge für Langel beschlossen, die im Zuge der Bebauung am Langeler Berg umgesetzt werden sollten. Dabei ging es um Stellplätze, einen zusätzlichen Spielplatz und eine zusätzliche Kita. Die Verwaltung ist nun der Ansicht, die Vorschläge seien nicht umsetzbar, nicht nötig oder erst später zu realisieren. Hierzu erklärt Lutz Tempel, stellvertretender Vorsitzender in der SPD-Bezirksfraktion:

„Wir haben diese Punkte gemeinsam gefordert und erwarten nun, dass sie auch realisiert werden. Denn sie waren zumindest für uns der Grund, weshalb wir dem Bebauungsplan Langeler Berg überhaupt zugestimmt haben.“ Daher stellte die SPD im Januar einen weiteren Antrag, der von allen Parteien einstimmig getragen wurde. Hierin beauftragt die Porzer Politiker die Verwaltung, die Planung der Straßen Langeler Berg und Hintergasse schnellstmöglich abzuschließen, damit der Endausbau nach der Fertigstellung des Baugebietes unmittelbar beginnen und inkl. der Stellflächen, Straßenbeleuchtung und Bepflanzung spätestens 24 Monate nach Bezug des letzten Hauses abgeschlossen werden kann. „Ähnliche Zustände wie bei den anderen, seit Jahrzehnten nicht ausgebauten Straßen in Langel sind zu vermeiden“, ergänzt Lutz Tempel.

Zu den gewünschten zusätzlichen Kita- und Schulplätzen in Langel erläutert SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Simon Bujanowski: „Hier fordern wir eine Übersicht der benötigten Kita- und Schulplätze in Zündorf und Langel. Diese muss die genannte Planung und auch alle weiteren Baugebiete berücksichtigen. Und sie muss darauf eingehen, wie viele Kinder auf Grund der mangelhaften Platzsituation in Langel stattdessen Einrichtungen in Zündorf besuchen. Schließlich muss die Verwaltung auf möglicherweise schon gefundene Flächen für eine zusätzliche Kita eingehen.“ Auch diese Forderung wurde von den anderen Parteien unterstützt und somit ebenfalls einstimmig verabschiedet.

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